Neuenburg - Wer je in der Rauchkate in Neuenburg Tee und Rosinenbrot gekostet und das offene Feuer erlebt hat, wird die Atmosphäre nie vergessen. Und auch für die kommende Saison will der Kur- und Fremdenverkehrsverein Neuenburg wieder Teeabende anbieten.
Zuvor allerdings muss der Rauchabzug repariert werden, berichtete Heimatvereinsvorsitzender Detlef Osterthun bei der Vorbereitungssitzung des Kur- und Fremdenverkehrsvereins. „Wir dürfen kein Feuer mehr machen“, sagte Osterthun und verwies auf den Besuch der Brandschutzprüfer. Die Abzugsanlage führt den Rauch des offenen Feuers auf den Dachboden. Und diese Anlage ist defekt. Einen Defekt hat auch der Backofen. Der Ofen hält nicht mehr die Temperatur. Deshalb soll er repariert werden. „Da müssen Konny und seine Leute ran“, sagte Osterthun und wies auf Konrad Cimander, einen der vielen Ehrenamtlichen im Heimatverein. In diesem Jahr sollen wieder Backtage stattfinden (einmal im Monat von Juni bis August). Im vergangenen Jahr waren diese beliebten Veranstaltungen komplett ausgefallen.
Auch die Teeabende sollen wieder stattfinden, bei denen nun Elke Osterthun und Marlies Hibbeler für Musik sorgen. Gisela Eilers zieht sich allmählich von ihrer langjährigen Aufgabe zurück. Die Sketchgruppe des Niederdeutschen Theaters bereitet sich ebenfalls auf die Teeabende vor. „Die Sketchgruppe stellt das Rückgrat dar“, dankte Kurvereins-Vorsitzender Heiner Lauxtermann den Spielern. „Wir versuchen immer neue Sketche“, berichtete Bühnenleiter Rolf Renken. Beteiligt an den Teeabenden sind auch die Landfrauen. „Die letzten Teeabende waren immer ausgebucht“, berichtete Lauxtermann. Ein offenes Angebot des Kur- und Fremdenverkehrsvereins ist das Boßeln. Hans-Dieter Jürgens aus Bohlenbergerfeld ist da Ansprechpartner.
Zuspruch bei Gästen haben auch die Veranstaltungen der Freunde des Neuenburger Holzes. Gert Müller berichtete von 28 Mitgliedern und zahlreichen Veranstaltungen, im Schnitt drei im Monat. Für den Fremdenverkehr in Neuenburg engagieren sich auch die Imker in der Friesischen Wehde. Manfred Köhler ist deren Vorsitzender, der in diesem Jahr 15 Neu-Imker im Verein begrüßen konnte, davon zwölf Frauen. Vor 65 Jahren wurde der Verein gegründet, der 18 Mal im Jahr sonntags auf den Schloss-Weiden über die Imkerei informiert. Im Schnitt nehmen zehn Gäste an den Führungen teil. Außerdem besuchen alle Kindergartenkinder die Imker. Zum Freilicht-Theater „Die Schatzinsel“ wollen die Imker ihr 65-jähriges Bestehen in Dangast feiern.
Und auch das Harms-Huus ist Veranstaltungsort und spricht Urlauber an. Der Heinz-Erhardt-Abend mit Parodist Andreas Neumann soll wiederholt werden (22. November). Plattdeutsche Abende finden statt am 7. März mit Gerd Spiekermann (ausverkauft) und am 24. April mit Matthias Stührwold.
