Ohrwege - Eigentlich dauert das Ohrweger Schützenfest zwei Tage – Sonnabend und Sonntag. So war es auch an diesem Wochenende. Doch wie in den beiden Jahren zuvor trafen sich die Schützen des Schützenvereins Ohrwege sowie Freunde und Bürger der Bauerschaft bereits am Freitag im Dorfgemeinschaftshaus zu einer Cocktailparty. Dabei stimmten sich die Besucher auf das anstehende 53. Schützenfest ein.

Offiziell gehört die Cocktailparty nicht zum Programm des Schützenfestes, wie Präsident Helmut Lüers betonte. „Die Leute möchten allerdings auch am Freitagabend schon feiern und kommen daher am Freitagabend zum Dorfgemeinschaftshaus.“

Auf dem Platz vor dem Gebäude und in der Einrichtung selbst wurde das Schützenfest gefeiert. Der Königsball fand allerdings im „Ohrweger Krug“ statt und war – sehr zur Zufriedenheit des Vereinspräsidenten und des amtierenden Königs Björn Bläser – gut besucht.

„Die Besucher kamen aus der ganzen Bauerschaft und als Vertreter der örtlichen Vereine“, so Lüers. Im Rahmen dieser Feier wurden nicht nur die Pokale für die siegreichen Mannschaften der verschiedenen Schießwettbewerbe ausgezeichnet. Auch Frauen, die vor 40 Jahren die Damenriege im Schützenverein Ohrwege gründeten, wurden mit Urkunden ausgezeichnet. Dazu gehörten neben Margret Frerichs und Marianne Klostermann auch noch Elke Brühl, Monika Eilers, Lisa Gerdes, Marga Schröder und Elfriede Ritter.

Zu den besonderen Programmpunkten gehörte erneut der Umzug am Sonntag durch die Bauerschaft. Musikalisch begleitet vom Spielmannszug des VfL Bad Zwischenahn und verstärkt durch Abordnungen der Schützenvereine Ocholt-Howiek, Ekern und „Tell“ Scheps machten sich die Ohrweger Schützen auf ihren Weg. Angeführt wurden sie von ihrem Königshaus mit Schützenkönig Björn Bläser sowie der Königin Marion Witting und dem Schülerkönig Roland Hinrichs.

Mit einem Platzkonzert des Spielmannszuges VfL Bad Zwischenahn vor dem Dorfgemeinschaftshaus Ohrwege klang am Sonntagnachmittag das Schützenfest langsam aus. „Für unseren kleinen Verein war die Resonanz an beiden Tagen enorm. Wir können nur zufrieden sein“, zog Präsident Lüers ein überaus positives Fazit.