Colnrade - Das Sommerkonzert füllte am Sonntagnachmittag die St. Marienkirche in Colnrade. Gleich vier Chöre wie die Marienkäfer aus Colnrade, die Harpstedter Ohrwürmer, der Jugendchor AmaSing und der Gemischte Chor Harpstedt von 1905 sowie die Harpstedter Serena-denmusiker und Band traten unter dem Titel „Oh Lied kling‘ auf“ in der Kirche auf.
Ein Titel, der zugleich der Eröffnungsbeitrag für das Chorkonzert war und mit dem der Gemischte Chor Harpstedt unter der Leitung von Steffen Akkermann eingangs vor das Publikum trat. Danach begrüßte Pastorin Dr. Marikje Smid Chormitglieder und Zuhörer und Akkermann nutzte die Gelegenheit, in das Programm einzuführen.
Während das Stück „Maienfahrt“ einen Hinweis auf die warme Wetterperiode darstellte, hielten es die Harpstedter Ohrwürmer – begleitet und geleitet durch Lena Hannekum – mit modernerem Liedgut. „Der Gorilla mit der Sonnenbrille“, „Das singende Känguru“ und „Immer trifft es mich“ waren ihre Beiträge zum Chorkonzert.
Laudate Dominum, Lobet den Herrn, gibt es in zahlreichen Interpretationen. Als besonders gelungen bezeichnete Akkermann die Vertonung durch Mozart. Zu hören war ein Ausschnitt aus „Vesperae solennes de confessore“ für Sopran mit Begleitung durch die Harpstedter Serenadenmusiker.
Flott ging es bei den Marienkäfern aus Colnrade zu, die unter der Leitung von Katharina Breckweg Heimrecht genossen. Und auch der Jugendchor „AmaSing“ mit Chorleiterin Hedwig Stahl konnte mit seinen vier Stücken in englischer Sprache überzeugen und einen Akzent in dem Chorkonzert setzen.
Vorm Konzertende bat Steffen Akkermann am Aus-gang um eine Spende, die dem örtlichen Chor Marienkäfer zu Gute kommen sollte.
Mit dem gemeinsamen Gesang von „Der Mond ist aufge-gangen“ beschlossen die Chöre und Musiker das Sommerkonzert. Für manche von ihnen ist Colnrade eine besondere Erfahrung, denn als Sängerin oder Sänger waren hier noch nicht alle vor das Publikum geschritten. Auch nicht Steffen Akkermann, der zum ersten Mal den Gemischten Chor in Colnrade dirigierte.
