NWZ
.„Wir erhalten Verstärkung von Kollegen der umliegenden Dienststellen“, sagt Sostmann, der aus einsatztaktischen Gründen die genaue Zahl der Beamten vor Ort nicht nennen darf. Neben Polizisten aus Rastede werden Beamte aus Bad Zwischenahn, Oldenburg und von der Autobahnpolizei in Nethen sein.
„Wir haben auch einen Drogenspürhund aus Oldenburg im Einsatz“, sagt Sostmann. Aus der Vergangenheit sei bekannt, dass bei solchen Veranstaltungen von manchen Besuchern auch Drogen konsumiert werden. „Deshalb richten wir unser Hauptaugenmerk auf die Fahrtauglichkeit der Verkehrsteilnehmer, die an- beziehungsweise abreisen“, erklärt der Polizeihauptkommissar.
Überhaupt wird der reibungslose Ablauf des An- und Abreiseverkehrs ein Schwerpunkt der Polizeiarbeit sein. „Wir gehen von einem ständigen Zu- und Ablauf auf dem Gelände aus“, sagt Sostmann. Der Hirtenweg in Richtung Beachclub wird deshalb zur Einbahnstraße und dient dem anreisenden Verkehr. Über die Straße Bekhauser Esch, die dann ebenfalls Einbahnstraße wird, sollen die Besucher das Gelände wieder verlassen.
Auch wenn die Polizei in Rastede viele Erfahrungen mit Großveranstaltungen hat (zum Beispiel Mittelalter-Festival oder Ellernfest), ist die Situation bei der „Oldenbora“ doch wieder neu. „Diese Veranstaltung findet ja zum ersten Mal in der Gemeinde Rastede statt“, sagt Sostmann. Man habe deshalb im Vorfeld Rücksprache mit den Kollegen aus Oldenburg gehalten, wo das Elektro-Festival seit 2007 stattgefunden hatte.
Dort habe die Polizei stets gute Erfahrungen mit dem privaten Sicherheitsdienst gemacht, der auch in Nethen auf dem Gelände eingesetzt wird. Nach Angaben der Polizei sind am Pfingstsonntag außerdem Helfer der DLRG und vom Malteser Hilfsdienst im Einsatz.
