OLDENBURG - Für gute Arbeit, gerechte Löhne und einen starken Sozialstaat gehen Gewerkschafter am 1. Mai auf die Straße. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ruft für Sonnabend zur Teilnahme an Demonstration und Kundgebung auf. Die Veranstaltungen stehen unter dem bundesweiten Motto „Wir gehen vor!“. „Wir hoffen, dass wir viele Menschen mobilisieren können“, sagte Manfred Klöpper, Vorsitzender der DGB-Region Oldenburg-Wilhelmshaven, am Montag bei der Vorstellung des Programms.

Bereits an diesem Dienstag treffen sich Gewerkschafter im Rathaus zum Gedankenaustausch mit Verwaltung und Politik. Beim Empfang des Oberbürgermeisters stehen aktuelle Themen im Mittelpunkt.

Am Vorabend des 1. Mai laden Kirchen und Gewerkschaften zum ökumenischen Gottesdienst in die Lambertikirche ein. Die Feier am 30. April, 18 Uhr, steht unter dem Motto: „Die Würde des Menschen ist unantastbar – auch in der Pflege!“. Die Predigt hält Klaus Abraham, Pfarrer der Evangelisch-methodistischen Kirche.

Nach dem Gottesdienst beginnt auf dem Rathausplatz das von der DGB-Jugend organisierte Konzert „Rock gegen Rechts“. In der Zeit zwischen 19 Uhr und Mitternacht werden die Gruppen „Mister Twister“ und „Midget Messiah“ sowie die Berliner Ska-Band „Ratatöska“ auftreten.

Zur Demonstration treffen sich die Teilnehmer am 1. Mai um 10.30 Uhr am DGB-Haus an der Kaiserstraße. Dorthin kommen auch gewerkschaftlich aktive Studenten, die für 10 Uhr zu einer Fahrraddemo ab der Uni eingeladen haben.

Die DGB-Demo endet auf dem Rathausmarkt, wo gegen 11.30 Uhr die Kundgebung beginnt. Sprechen werden Manfred Klöpper und Verdi-Bezirksvorsitzender Carsten Schlepper. Den musikalischen Teil gestaltet die Band „Lack of Limits“. Zahlreiche Verbände wollen auf dem Platz Info- und Aktionsstände aufbauen.

Wer am Sonnabend das DGB-Maiabzeichen trägt, kann kostenlos mit den Bussen der VWG fahren.