OLDENBURG - Für faire Löhne wollen die Gewerkschaften am Tag der Arbeit kämpfen. Unter dem Motto „Das ist das Mindeste! Faire Löhne – Gute Arbeit – Soziale Sicherheit“ ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zur Teilnahme an den Veranstaltungen am 1. Mai auf.

„Die Einkommen der Arbeitnehmer sind in den vergangenen 15 Jahren real kaum gestiegen“, sagt DGB-Regionalchef Manfred Klöpper. Die Profite der Unternehmen hätten im gleichen Zeitraum aber deutlich zugenommen. Diese Profite müssten sozial angelegt werden. Klöpper fordert Löhne, „von denen man ohne Aufstockung durch Hartz IV leben kann“. Ferner setzt sich der DGB für einen gesetzlichen Mindestlohn und eine solidarische Bürgerversicherung im Gesundheitssystem ein.

Die DGB-Veranstaltungen beginnen am Sonnabend, 30. April, 20 Uhr, mit dem traditionellen Konzert „Rock gegen Rechts“ auf dem Rathausmarkt. Hierfür hat die DGB-Jugend die Bands „Sancho Panza“, „Kafkas“ und „Bad Nenndorf Boys“ engagiert.

Am Sonntag, 1. Mai, startet um 10 Uhr eine Fahrrad-Demo an der Universität. Für die eigentliche DGB-Demonstration ist der Treffpunkt in der Kaiserstraße. Vom DGB-Haus gehen die Teilnehmer um 10.30 Uhr zum Rathausmarkt. Musikalisch begleitet wird der Umzug durch die Gruppe „Feuersalasamba“.

Gegen 11.30 Uhr soll die Kundgebung auf dem Rathausmarkt beginnen. Als Hauptrednerin hat die DGB-Bundesfrauensekretärin Claudia Menne ihr Kommen zugesagt. Außerdem sprechen Manfred Klöpper und Matthias Ammer (DGB-Jugend). Für die Musik sorgt „The International Vagabond Orchestra“.

Übrigens: Wer das Mai-Abzeichen trägt, fährt am 1. Mai kostenlos mit den VWG-Bussen.