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Aktualisiert vor 13 Minuten.

In Mecklenburg-Vorpommern
Zwei Eurofighter der Bundeswehr abgestürzt

NWZonline.de Nachrichten Kultur

Vom Beatles-Toningenieur zum erfolgreichen Popstar

12.06.2019

Oldenburg Die allermeisten kennen Alan Parsons als erfolgreichen Pop-Instrumentalisten, der mit seinem neuen Album „The Secret“ an diesem Freitag (20 Uhr) in der ausverkauften Weser-Ems-Halle in Oldenburg auftritt. Den wenigsten ist bekannt, dass er als Toningenieur an einigen der berühmtesten Schallplatten der Rock-Geschichte beteiligt war, darunter das letzte Beatles-Album „Let it be“ vor 50 Jahren.

„Mein erster Tag mit den Beatles war sehr aufregend. Ich habe alles aufgesaugt, was um mich herum passierte. Ich glaube aber nicht, dass sie mich überhaupt wahrgenommen haben. Ich war nur eine Fliege an der Wand“, sagt der heute 70-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung rückblickend auf seinen Start als 20-jähriger Auszubildender der Abbey Road Studios.

Der 22. Januar 1969 markierte den Beginn der „Get Back“-Sessions, die mit der Veröffentlichung des Albums „Let it be“ am 8. Mai 1970 für die berühmteste Band aller Zeiten eher unrühmlich endete. John, Paul, George und Ringo waren in der Spätphase viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. „Ich habe anfangs nicht viel von den negativen Schwingungen mitbekommen“, sagt Parsons.

An seinem ersten Tag durfte er noch nicht in den Kon-trollraum, den Produzent George Martin und der 27-jährige Glyn Johns als Erster Ingenieur belegten. „Ich war erst mal ein junger Mitarbeiter, der Tonbänder sortieren durfte.“ Am Folgetag kam Parsons zum Zuge. Trotz Zerstrittenheit der Bandmitglieder untereinander sollte Studioroutine die Ordnung wahren. „Meistens arbeiteten sie aber individuell an Aufnahmen. Es gab eine eigene Session von George, eine von Paul, eine von John. Zusammen habe ich sie kaum einmal erlebt.“

In diesen Genuss kamen die Studio-Mitarbeiter am 30. Januar 1969: „Das Konzert auf dem Dach des Apple-Gebäudes war wichtig für das Projekt, denn der alte Geist kehrte zurück“, erinnert sich Parsons, der auf Fotos am Rande der Londoner Freiluftbühne im Anzug und orangefarbenem Hemd zu entdecken ist.

Der Rest ist Musikgeschichte: Der Azubi der Beat­les-Aufnahmen setzte seinen Weg in den Abbey Road Studios erfolgreich fort. Schon im Februar 1970 verantwortete er als Toningenieur und Co-Produzent die Aufnahmen zum Pink Floyd-Album „Atom Heart Mother“, wenig später war er mitverantwortlich für deren Meisterwerk „The Dark Side of the Moon“.

Rückblickend sagt Alan Parsons: „Für die Beatles gearbeitet zu haben, ist ein bemerkenswerter Teil meiner Biografie. Aber genauso wichtig war für mich die Arbeit mit Pink Floyd.“ Die Zusammenarbeit mit Eric Woolfson begründete 1974 die langjährige, erfolgreichen Karriere als „Alan Parsons Project“ – die noch immer andauert.

Oliver Schulz Redakteur / Politikredaktion
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