OLDENBURG - Architektur, Stadtplanung und Bauen wird wieder zum Stadtgespräch: Am Donnerstag, 19. Mai, beginnt wieder der Bauwerk-Sommer. Zum bereits siebten Mal wird die Mohrmannhalle am Pferdemarkt zum Zentrum der Diskussion über die Stadt und ihre Gestaltungsmöglichkeiten.
Erstmals ausgerichtet vom „Oldenburger Forum für Baukultur“, beinhaltet der Bauwerk-Sommer diesmal acht Vorträge und vier Ausstellungen. „Neu ist, dass wir mit diesem Programm auch etwas produzieren“, meinte Vereinsvorsitzender Frank-Egon Pantel am Dienstag. „Dank der Förderung durch die Metropolregion wird es eine Ausstellung und ein Buch geben am Ende des Sommers.“
Die Abschluss-Ausstellung zieht das Resümee des Bauwerk-Sommers 2011, dessen Leitgedanke sich ganz um den „Einfluss von Architektur auf die regionale Identität“ rankt. „Wir wollen in den verschiedenen Beiträgen zeigen, ob und wie die Architektur nach 1950 Bezüge aus der Region weitergeführt hat“, betonte Pantel. „Wir sind sicher, dass die Oldenburger Architektur auch nach den Hundehütten-Häusern etwas zu bieten hat“, ergänzt Natascha Hempel vom Architektur-Fachbereich der Fachhochschule in Oldenburg. Die 100 schönsten Gebäude der Region sollen in der Schau zu sehen sein.
Spektakulär ist auch der Start in den Bauwerk-Sommer. Am 19. Mai wird ab 19 Uhr in der Mohrmannhalle die Wanderausstellung zum Niedersächsischen Staatspreis für Architektur 2010 eröffnet. Der Preis in „Bauen für Soziales, Gesundheit und gewerbliche Dienstleistungen“ ging an die Architekten Roger Ahrens und Gesche Grabenhorst (Hannover).
Ihre Planungen für den Umbau einer evangelischen Kirche in ein jüdisches Gemeindezentrum werden ebenso vorgestellt wie acht andere Arbeiten.
