OLDENBURG - „Wissen schafft Architektur“: Unter diesem Titel startet das Oldenburger Forum für Baukultur im Wissenschaftsjahr in der Halle Bauwerk am Pferdemarkt in eine hochkarätig besetzte Veranstaltungsreihe rund um die nachhaltige Entwicklung des Lebensraums Stadt. „Wir sind stolz, dass es so ein Programm in dieser Stadt gibt“, sagte am Mittwoch Stadtbaurat Frank-Egon Pantel bei der Vorstellung. Die Stadt sieht sich in diesem Fall allerdings nur als „Geburtshelfer“.

Als urbane Schnittstelle zwischen Architektur, Kultur und Stadt versteht sich seit fünf Jahren das Oldenburger Forum für Baukultur. In dem Zusammenschluss sind viele Initiativen und Verbände gebündelt, das Ziel: die Baukultur in der öffentlichen Wahrnehmung zu stärken.

Jetzt soll auch die Position in der Region bekannter und in der Schreibweise „bau_werk“ etabliert werden. Das berichten Professor Dr. Lutz Beckmann, Dekan des Fachbereichs Architektur an der Fachhochschule, und Britt Angelis, die die Realisierung und gemeinsam mit der Bremer Agentur Kultur und Kontext die Kommunikation des Programms rund um die Einrichtung übernommen hat.

Als Namensgeber für die attraktiven Aktivitäten dient der Veranstaltungsort am Pferdemarkt: die Halle Bauwerk, die vielen Oldenburgern als Mohrmann-Halle noch im Gedächtnis ist. Wie Bauwerk-Sprecherin Britt Angelis betont, soll sich nun der neue Name durchsetzen.

Den Auftakt in der Bauwerk-Halle macht am 7. Mai ab 18 Uhr die Ausstellung „Niedersächsischer Staatspreis für Architektur 2008“.

In den folgenden Vorträgen wird es auch darum gehen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse die aktuellen Entwicklungen im Städtebau und in der Architektur beeinflusst haben.