OLDENBURG - Fremde Sterne, andere Planeten, weit entfernte Sonnensysteme – das Weltall übte schon auf viele Menschen eine große Faszination aus. So auch auf die Oldenburger Sternfreunde, die am Sonntag den sechsten Astronomietag veranstalteten.
Im Kulturzentrum PFL erwarteten die Besucher interessante Vorträge unter anderem über den Kosmos oder über die Sternbeobachtung in Namibia. Dort sei die Sternbeobachtung besonders gut, weil es in der Wüste nachts richtig dunkel sei. „Man glaubt dort, die Sterne beinahe anfassen zu können“, sagt Bernward Große, der Vorsitzende der Sternfreunde.
Draußen vor dem Kulturzentrum PFL stand ein Spezialteleskop zur Sonnenbeobachtung. Durch dieses Teleskop konnten die Besucher die Sonnenflecken beobachten. „Einige von denen sind so groß, dass man da unsere Erde hineinwerfen könnte“, meint Werner Kreye, der stellvertretende Vorsitzende der Sternfreunde. Neben den Vorträgen wurden Literatur, Kalender und Bilder ausgestellt. „Ein paar der Bilder sind sogar nur mit Amateurteleskopen fotografiert“, erläutert Bernward Große.
Am Abend demonstrierten die Vereinsmitglieder auf der Dobbenwiese den Umgang mit dem Teleskop: „Wir wollen Sterne beobachten, aber auch den Besuchern zeigen, wie man Sterne und Planeten finden kann. Viele haben zwar ein Teleskop, wissen aber meist nicht damit umzugehen“, so Große.
Die Idee zu dem Astronomietag kam den Sternfreunden durch den Bundesweiten Astronomietag. An diesem Tag werden alle Vereine aufgefordert, eine Veranstaltung zu organisieren. Diesem Appell kamen die Oldenburger gern nach – nun schon zum sechsten Mal.
