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NWZonline.de Nachrichten Kultur

August-Hinrichs-Bühne: Filmisch in die neue Spielzeit

03.08.2018

Oldenburg Der Kinofilm „Honig im Kopf“ von Til Schweiger hat zu Tränen gerührt und zugleich Lachfältchen produziert, mit der plattdeutschen Bühnenfassung „Honnig in’n Kopp“ von Frank Gruppe eröffnet die August-Hinrich-Bühne (AHB) die Spielzeit 2018/19 im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters.

Die Rolle des an Alzheimer erkrankten Amandus Rosenbach – im Film Dieter Hallervorden – spielt ein Urgestein der Bühne: Dieterfritz Arning. Als einfühlsame Enkelin Tilda wird Leonie Grote zu sehen sein. Sie stand zuletzt in dem Stück „Un denn de Heven vull von Geigen“ auf der Bühne. Die Proben beginnen Ende August. Premiere ist am 4. November.

„Das wird eine gute Geschichte“, ist sich Bühnenleiterin Petra Bohlen sicher. Wohl auch deshalb, weil Ayla Yeginer Regie führt. Die Tochter des Regisseurs und Schauspielers Murat Yeginer, der von 1987 bis 2008 am Staatstheater engagiert war, gab Anfang des Jahres ihr Regie-Debüt am renommierten Ohnsorg Theater Hamburg mit dem Stück „Allens Düütsch – oder wat?“.

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Film und Fernsehen ist das Leitmotiv des Spielplans der AHB für die neue Saison. Mit einer guten Portion schwarzem Humor ist die Kriminalkomödie „Paulette“ gewürzt, die 2012 nach dem Kinostart ein Millionenpublikum erreichte. Für die Bühne von Anna Bechstein bearbeitet und von Cornelia und Christiane Ehlers ins Niederdeutsche übertragen, feiert die niederdeutsche Erstaufführung am 10. Februar im Kleinen Haus Premiere.

Die Rolle der Rentnerin Paulette, die mit dem Verkauf von Haschisch-Plätzchen ihr schmales Einkommen aufbessert, spielt Rita Martens – ebenfalls eine feste Größe der AHB. Anja Pause aus Cottbus gibt dagegen mit „Paulette“ ihr Regiedebüt am Staatstheater, neu ist auch Katrin Bu­sching, die für Bühne und Kostüme verantwortlich ist. „Alles starke Frauen“, sagt Bohlen.

Eine weitere niederdeutsche Erstaufführung steht mit „Bi Anroop Moord“ auf dem Programm. Die niederdeutsche Bühnenfassung des weltberühmten Hitchcock-Klassiker „Bei Anruf Mord“ mit Grace Kelly und Ray Milland aus dem Jahr 1954 stammt von Cornelia und Christiane Ehlers, Regie führt Alexander Marusch. Der Theatermann inszenierte mit der AHB zuletzt die mitreißenden Boulevard-Komödien „Cash – un ewig pladdern die Moneten“ und „Otello draff nich platzen“. Die Premiere findet anlässlich des Plattart-Festivals am 24. März statt.

„De letzte Smöker“ ist der Titel der tragikomischen Geschichte eines Rauchers, die Marc Becker für die AHB inszeniert. „Wir wollten mal wieder ein Ein-Personen-Stück haben, mit dem wir nah am Publikum sind und mit dem wir auf Tour gehen können“, erzählt Bohlen. Den letzten Raucher spielt Cay-Hendryk Meyer, der es sich mit 28 Kippen und einer Kiste Wein in der Bar der Exerzierhalle bequem machen wird. Dort findet am 18. Januar die Premiere statt.

Im Kinder- und Jugendbereich setzt die August-Hinrichs-Bühne die Kooperation mit dem Ohnsorg Theater Hamburg fort. Wiederaufgenommen wird das Stück „Emil un de Detektive“ nach dem Erfolgsroman von Erich Kästner, das ab 2. Dezember im Spielraum des Staatstheaters zu sehen ist. Vorgesehen sind insgesamt sieben Aufführungstermine. „Ein sehenswertes Stück, auch für Erwachsene“, schwärmt Bohlen.

Das gilt gleichermaßen für das Kinderstück „De lütte Herr Jemine“, das Ayla Yeginer inszeniert. Sie hat zusammen mit Cornelia Ehlers die Bühnenfassung auf Hoch- und Plattdeutsch geschrieben. Die poetische Geschichte über das Glücklichsein hat am 13. Juni 2019 im Spielraum Premiere.

Lore Timme-Hänsel Redakteurin / Kulturredaktion
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