OLDENBURG - OLDENBURG - Passend vor dem Frühjahrsbeginn öffnete am Wochenende die Ausstellung „Kunst und Handwerk“ ihre Pforten in der Weser-Ems-Halle. 150 Aussteller aus der ganzen Region waren vor Ort, darunter nach Angaben der Veranstalterin 35 neue.

Ausgestellt wurde wieder Kunsthandwerk vom Feinsten: „Hochwertig, handgemacht und keine Industrieware“, beschreibt Organisatorin Renate Zidella das Angebot. Dazu gehörten unter anderem Handarbeiten, Malereien, Puppen, Blumen, Textilien und vieles mehr. So konnten sich die Besucher auch schon einmal mit Osterschmuck eindecken oder dem einen oder anderen Kunsthandwerker über die Schulter schauen.

Musikalisch ging es am Stand von Alexandra Marth und Martin Schönwälder zu: neben selbst gefertigten Klarinetten gab es hier Nasenflöten aus Ton oder Ocarinas, alte indianische Blasinstrumente, etwa in Form eines Delfins oder einer Schildkröte. „Kinder mögen Ocarinas, weil man nicht nur darauf spielen, sondern sie auch lieb haben kann“, so Schönwälder, der viele Kostproben seines Könnens auf diesen Instrumenten gab.

Eine besondere Verwendung für altes Silberbesteck fand die Oldenburgerin Ute Folkerts: Sie arbeitet die Stücke zu Schmuck um. „Es ist doch etwas Schönes, wenn die Gabel der Oma am Handgelenk der Enkelin getragen wird“, so die Goldschmiedemeisterin. Außerdem seien die Stücke „lebendige Geschichte“ – alle Originale stammen aus der Zeit zwischen 1820 und 1920.

Rund 5200 interessierte Besucher fanden den Weg in die Kongresshalle. Das entspreche in etwa dem Besucheraufkommen der letzten Frühjahrsveranstaltungen, so Zidella. Die nächste Ausstellung „Kunst und Handwerk“ läutet dann wieder die Weihnachtszeit ein: Sie findet am 17. und 18. November statt.

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