OLDENBURG - Schöne Dinge aus alter Zeit: Als Kunst- und Antiquitätenmesse hat die Nostalga einen guten Namen. „In diesem Jahr wird es außer vielen bekannten Ausstellern auch viele neue Antiquitätenhändler, Galeristen und Restauratoren geben, die ihr Angebot präsentieren“, verspricht Projektleiterin Monika Gunst und freut sich über die Zusagen von mehr als 120 Händlern aus dem gesamten Bundesgebiet, die vom 10. bis 12. Oktober in der Weser-Ems-Halle ausstellen werden.
Hinzu kommen bei der 32. Nostalga die traditionelle Mineralien- und Edelsteinbörse, eine Teppichausstellung und erstmals die Sonderschau Skulpturengarten. In den drei Hallen werden insgesamt 7500 Quadratmeter Ausstellungsfläche zu einem Flanierparcours mit ausgewählten Dingen gestaltet.
Eine gute Mischung aus Anbietern mit hochwertigem Sortiment zu finden, ist immer das Ziel von Projektleiterin Monika Gunst. In den Monaten vor der Messe besucht sie die großen Antiquitätenausstellungen, wie etwa in Hannover in den Herrenhäuser Gärten, um interessante Händler zu finden. Und so gibt es für Freunde von Schätzen aus vergangener Zeit viele Möglichkeiten, um bei einem Streifzug Antiquitäten aus Biedermeier, Art Deco, Jugendstil oder Barock zu entdecken. Mit dem Kunsthandel Braun aus Wuppertal, der Galerie Decker aus Achern, der Hamburger Galeristin und Horst-Janssen-Expertin Angelika Gerlach sowie der in Hannover ansässigen Galerie Zibelius haben anerkannte Experten für die Messe zugesagt.
Zum Rahmenprogramm gehören Lesungen aus den Werken Horst Janssens, für die Angelika Gerlach verantwortlich zeichnet. Die Galeristin sieht eine ihrer wichtigsten Aufgaben darin, jungen Menschen die Kunst Horst Janssens nahezubringen, dessen Werk sie seit 1972 vertritt und den sie bereits zuvor als Buchhändlerin kennengelernt hatte.
Kunstfreunde dürfen sich auf eine Sonderschau freuen: In der Weser-Ems-Halle wird ein „Skulpturengarten“ entstehen – ein Highlight der Messe. Skulpturen aus Eisen und Stahl, aber auch Arbeiten aus Ton und Holz laden zum Entdecken neuer Perspektiven ein: Form, Farbe und Texturen der unterschiedlichen Materialien entwickeln spannende Wirkungen im Raum. Der Stahlplastiker Leonard Wübbena, bekannt durch seinen Skulpturengarten Funnix, (Ostfriesland) führt durch die Ausstellung mit internationalen Künstlern.
Geplant ist auch wieder die beliebte Aktion, bei der Besucher Gemälde, Grafiken und Drucke schätzen lassen können.
