OLDENBURG - Unter dem Motto „Musik aus Jazz, Pop & Musical“ erklingen am Sonntag, 1. Mai, um 17 Uhr in der St.-Christophorus-Kirche, Brookweg 30, musikalische Werke zeitgenössischer Komponisten. Dieses schon traditionelle Benefizkonzert – stets eine Woche nach Ostern – hat immer mehr Fans gewinnen können; in den vergangenen Jahren mussten noch viele Stühle von der Empore geholt werden, damit alle Besucher das 90-minütige Konzert im Sitzen genießen konnten. 2010 konnten die Organisatoren am Ende des Konzertes dem Verein „Hilfe-direkt“ etwa 1600 Euro für den Bau des Krankenhauses in Bo (Sierra-Leone) übergeben.
Auch in diesem Jahr sollen die Spenden (der Eintritt zum Konzert ist frei) wieder an diesen Verein gehen. Da seit einem Jahr die Oldenburger Kliniken das Krankenhaus-Projekt „Bo“ tatkräftig unterstützen, wird mit dem Konzert ein anderes Projekt gefördert: die Schulkantine der Grassfield-Grundschule in Freetown. Hier wird die tägliche Schulspeisung der Kinder finanziert.
Die „Musik in St. Christophorus“ wird dargeboten von Valerie & Delia Gorris (Gesang) aus Sandkrug, Annie Heger (Gesang) aus Oldenburg, Markus Sobota (Gesang) aus Oldenburg, Nicole Gorris (Flöte) aus Sandkrug, Uwe Heger (Saxofon) aus Leer und Thomas Schubert (Klavier) aus Oldenburg. Wie schon in den vergangenen Jahren ist wieder der Vibraphonist Florian Poser aus Oldenburg mit dabei. Er wird hauptsächlich seine eigenen Kompositionen vortragen. Poser gilt als einer der interessantesten und renommiertesten Vibraphonisten in Deutschland. Er machte sich einen Namen durch Konzerte, Festivalauftritte und Tourneen mit international anerkannten Musikern wie zum Beispiel Helio Alves, Portinho, Wolfgang Haffner, Roberto Digioia. Er ist an zahlreichen Rundfunk- und Fernsehproduktionen beteiligt gewesen. Seine musikalischen Aktivitäten wurden durch verschiedene Auszeichnungen gewürdigt.
Als weiterer spezieller Gast wurde der Gitarrist Martin Flindt, dessen besonderes Interesse dem akustischen Jazz gilt, für dieses Benefizkonzert gewonnen. In den 90er Jahren lebte er in Arnheim und Amsterdam, wo er unter anderem bei Maarten van der Grinten und Jesse van Ruller studierte. Seit einigen Jahren wohnt er in Norddeutschland. Neben den Auftritten mit verschiedenen Jazz-Projekten – zum Beispiel mit dem Sänger Ken Norris sowie der Nordwest-Bigband – macht er Theatermusik und arbeitet als Gitarrenlehrer und Dozent. Martin Flindt wird beim Konzert im Duo mit Florian Poser eigene Jazzstandards musikalisch darbieten.
