OLDENBURG - Zum Jahresende kommen „die Neuen“ – beim Bund Bildender Künstler (BBK) in Oldenburg ist es fast schon Tradition, die neuen Mitglieder mit einer Ausstellung über den Jahreswechsel hinaus zu begrüßen. Am Sonntag, 12. Dezember, ist es wieder so weit, dann startet um 11.30 Uhr in der BBK-Galerie die Schau „Zugelassen“ mit Arbeiten von 15 Künstlern.

Die Ausstellung zeigt einmal mehr aktuelle Positionen des künstlerischen Arbeitens in Oldenburg – und sie beweist die Vielfalt der Ausdrucksformen. Zu sehen sind Malerei (Fokke Behrens, Renate Fäth, Ingrid Freihold, Dieter Hagen, Kerstin Kramer, Christa Marxfeld-Paluszak, Uwe Michael, Esther Olsen-Velde, Tanja Stenitschka und Hans-Georg Weiss), Fotografie (Susanne Barelmann, Sabine Bley), Objektkunst (Barbara Meichsner-Drobinski), Computeranimation (Jörg Scheel) sowie Zeichnung (Rolf Schütte).

„Bei vielen der Arbeiten steht der Mensch im Fokus der Betrachtung“, erläutert BBK-Vorstandsmitglied Gertje Kollmann, „mal als Nummer wahrgenommen, wie bei Esther Olsen-Velde, mal als Ausdrucksform menschlicher Befindlichkeiten, wie von Kerstin Kramer dargestellt.“ Nicht nur die neuen Maler des Künstlerbundes haben sich dieser Thematik verschrieben, auch eine Fotografin wie Susanne Barelmann stellt den Menschen ins Zentrum der Arbeit – als jemand, der nach seiner eigenen Identität sucht.

Damit nicht genug, die neuen BBK-Mitglieder kümmern sich auch um andere Felder: „Landschaften werden zu Strukturen abstrahiert, lassen Erlebtes zu inneren Landschaften werden“, meint Gertje Kollmann. Im Bereich der Fotografie werden zudem Stadtimpressionen und -einblicke sichtbar.

„Und neben der Computeranimation als modernem Ausdrucksmittel gibt es auch Arbeiten traditioneller Stilllebenmalerei“, zeigt die Vorstandssprecherin auf, wie weit gefächert es in „Zugelassen“ zugeht.

Die Ausstellung mit Werken der neuen Mitglieder wird am Sonntag um 11.30 Uhr in der BBK-Galerie (Peterstraße 1) eröffnet von der Vorsitzenden Martina van de Gey. Die Schau endet am 16. Januar.