OLDENBURG - Zum Filmfest gehören jedes Jahr etliche große Premieren. Eine ganz besondere erlebten die Festivalbesucher aber bei der Eröffnungsgala am Mittwochabend. Erst- und vermutlich auch letztmals wurde das Festival auf dem Fliegerhorst eröffnet. Wegen des Umbaus des Staatstheaters zog Filmfestchef Torsten Neumann für eine Vorstellung in den ehemaligen Hangar.
Weit entfernt von der Innenstadt standen bei herbstlichem Wetter zwar nur wenige Autogrammsammler am (aufgemalten) Roten Teppich Spalier, doch auch für die Stars war die Atmosphäre etwas ganz Besonderes.
Ein Spezial zum Oldenburger Filmfest mit vielen Bildern und Berichten
Oberbürgermeister Gerd Schwander gab sich in seiner Eröffnungsrede international im fliegenden Wechsel zwischen deutsch und englisch begrüßte er die Gäste aus Hollywood. Und die Hauptdarstellerin des Eröffnungsfilms, Nicolette Krebitz. Eigentlich passe der Filmtitel ja nicht wirklich nach Oldenburg. Unter Dir die Stadt ist für Oldenburger eine schwer vorstellbare Perspektive. Den Ausblick hätte man ja nur vom Getreidesilo am Hafen. Eines blendete der OB allerdings aus: Das Problem der Filmfestfinanzen.
Filmfestchef Neumann wollte eigentlich gar nicht mehr groß über kulturelle Kürzungen reden, sondern sich nur noch auf das Festival freuen. Bei der Überleitung zum Filmfest-Trailer kam er dann aber doch noch auf das Geld und den in Oldenburg geplanten Amphibienteich.
Diplomatisch zeigte sich die niedersächsische Kultur- und Wissenschaftsministerin Johanna Wanka. Sie freut sich über jedes der neun Filmfestivals in Niedersachsen. Richtig könne man Filme eben nur bei einem Festival sehen und nicht am Fernseher oder Computer.
