OLDENBURG - Sport, Spiel, Spannung: Am Sonntag verwandelte sich die OTB-Halle an der Haareneschstraße für drei Stunden in einen bunten Freizeitpark. Über 600 Kinder tobten über Hüpfburg, Riesenrutsche, Bobbycar-Rennstrecke und Co. und ließen den ehrenamtlichen Helfern auf dem Kindersockenball des Oldenburger Turnerbundes keine ruhige Minute.
An 17 Stationen konnten sich die Kinder im Alter zwischen einem und neun Jahren richtig austoben. Fröhliche Gesichter und Kinderlachen überzeugten die Organisatorin Susanne Will vom OTB davon, alles richtig gemacht zu haben.
Wir bieten den Kindern jedes Jahr eine bunte Landschaft für freies Bewegen, Spielen und Bauen, erklärt sie den Ansatz des Programms.
Besondere Attraktionen waren in diesem Jahr die extra aufgebaute Geisterbahn und eine Freifall-Station. An dieser konnten sich die Kinder, natürlich unter fachmännischer Aufsicht, mit einer Sportmatte umstoßen lassen.
Und für die ganz Kleinen bis drei Jahre gab es sogar eine kleine Krabbelecke, damit die auch einmal ihre Ruhe haben können, so Organisatorin Will.
Sie freute sich vor allem über die rege Beteiligung der Vereinsmitglieder beim Aufbau der Attraktionen: Wir haben dieses Jahr im Verein einen großen Hilfsaufruf gestartet, der auf eine tolle Resonanz stieß, berichtet sie. Am Freitag sind sogar viele Mannschaften während ihrer Trainingszeiten zum Helfen gekommen und haben die Stationen aufgebaut und die Halle geschmückt, anstatt zu trainieren.
So richteten Volleyballer, Cheerleader und Geräteturner gemeinsam die Halle für die Kinder her. Gut zwei Tage dauerte der Aufbau aller Attraktionen.
Zusätzlich waren während des Sockenballs gut 80 freiwillige Helfer im Einsatz, um an den Stationen aufzupassen, die Geisterbahn zu betreuen und alle mit Kaffee und Kuchen zu versorgen. Das ist ein enormer Personalaufwand, den wir betreiben, so Will. Den Sockenball gibt es übrigens schon seit 1976 und er fiel lediglich 2007 einmal wegen Veränderungen im Verein aus. Vereinssportlehrerin Susanne Will plant und organisiert den Sockenball ganz alleine. Ein großer Aufwand für eine einzelne Person. Aber die Planung steht bereits bis 2016, verrät sie.
Bereits am Sonnabend wurde im Famila-Einkaufszentrum Wechloy Kinderkarneval gefeiert. 50 Kinder genossen mit ihren Familien das Programm, das unter anderem aus einer Kostümmodenschau bestand, bei der das Publikum die Sieger per Applaus-Lautstärke bestimmen konnte. Für die schönsten Kostüme gab es Preise.
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