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Fernsehen Oldenburg: Gelbes Schloss kommt im Film groß raus

Sabine Schicke

OLDENBURG - Hafen und Arbeitsamt als Filmkulisse: Mit den Dreharbeiten zu dem ARD-Film „Hannah und Sophie“ wurde am Dienstag am Stau begonnen. Wohnmobile in diesem Teil der Stadt sind nicht ungewöhnlich, diesmal gehörten sie aber zum Fernsehteam. Der weinrote Catering-Bus war am Ende der Hafenpromenade aufgebaut, gleich gegenüber auf dem Parkplatz standen die mobile Garderobe und die Maske für die Schauspieler.

Vier Wochen lang wird in Oldenburg mit Starbesetzung gedreht (

NWZ

  berichtete), dazu gehören die Schauspieler Rosemarie Fendel und Uwe Friedrichsen. Beide verwandeln sich in Pensionäre, die sich mit dem Thema betreutes Wohnen auseinandersetzen. Rosemarie Fendel etwa übernimmt die Rolle der Rentnerin Hannah Wellner und wohnt in einem ganz besonderen Haus. Ihr gegenüber lebt die 40jährige Architektin Sophie, die von Tanja Wedhorn („Woche für Woche“) gespielt wird. Sie ist unglücklich verliebt in einen verheirateten Mediziner, im Film dargestellt von Bernhard Schir („Zeit der Kraniche“). Uwe Friedrichsen hört in dem Film übrigens auf den schönen Namen Friedrich Seliger.

Als Filmkulisse dient eines der schönsten großbürgerlichen Oldenburger Häuser des Schlossgartenviertels: das 1887 erbaute sogenannte „gelbe Schloss“ in der Roggemannstraße 25. Dort in der Renaissance-Villa, die von Ludwig Klingenberg entworfen wurde, liegen die Wohnungen der beiden Frauen genau gegenüber. Mit ihrer Lebenserfahrung kann die Ältere der Jüngeren bei ihrer Beziehung zu dem Mediziner helfen, der im Film übrigens im Pius-Hospital arbeitet.

Produziert wird der 90-minütige Streifen für das Abendprogramm der ARD von der Produktionsfirma Cinecentrum im Auftrag der NDR-Degeto. Gefördert wird der Film mit Mitteln der Nordmedia.

Gedreht wird in den nächsten Tagen am Stau, am Julius-Mosen-Platz, in der Bahnhofstraße und natürlich in der Roggemannstraße, in der Bismarckstraße und im Pius.

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