OLDENBURG - Die Mühle als Kulisse für ein Sommerfest: 45 Aussteller präsentierten am Pfingstmontag bei strahlendem Sonnenschein ihr Handwerk. Das Salonorchester Ungestüm sorgte für die musikalische Untermalung. Doch bevor es losgehen konnte, musste ein Sonnenschirm her. Meike David, die Pächterin der Mühle und Betreiberin des Restaurants „Don Quichotte“, sorgte schnell und unkompliziert und für Schatten.

Erst seit einigen Monaten betreibt die 28-jährige gemeinsam mit ihrem marokkanischen Lebensgefährten das Mühlenrestaurant. „Viele Leute haben uns belächelt, als wir dieses riesige Restaurant mit seinem schlechten Ruf pachten wollten. Aber wir haben daran geglaubt.“ Das Restaurant „Don Quichotte“, ein Verweis auf den „Kampf gegen Windmühlen“, den das Paar mit seiner Selbstständigkeit aufgenommen hat, sei gut angelaufen.

Das Mühlenfest ist ein Erfolg gewesen. Theresia Grau, die den Kunsthandwerkermarkt seit zehn Jahren organisiert, ist zufrieden: „Der Markt wird sehr gut angenommen“.

Grau ist mit ihren selbstgestalteten Lichtobjekten bundesweit auf Kunsthandwerkermärkten vertreten. Das Mühlenfest ist für sie eine Möglichkeit, ihre eigenen Vorstellungen zu verwirklichen. Die Aussteller hat sie sorgfältig ausgewählt und einen besonders vielfältigen Markt zusammengestellt.

Von Schmuck über Holzschnitzereien, vom Kleidungsstück bis zur handgefertigten Seife gibt es hier alles, was in Handarbeit hergestellt werden kann. Auch wenn bei einem Mühlentag die Mühle im Mittelpunkt stehen sollte, mussten die Besucher aus Sicherheitsgründen darauf verzichten. Etliche Teile waren gesperrt. Aber bei der Sonne lockte ja auch der Garten.