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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Festival In Oldenburg: Staatstheater gerät in Bewegung

10.05.2019

Oldenburg Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – die alte Fußballregel lässt sich problemlos auch auf die Internationalen Tanztage in Oldenburg anwenden. Lange bevor das aktuelle Festival an diesem Freitag im Großen Haus des Staatstheaters eröffnet wird, hat Organisator Burkhard Nemitz bereits seine Fühler für das nächste ausgestreckt und auch gleich mal das Datum festgelegt: 9. bis 18. April 2021. Beruhigend für alle, die vielleicht befürchtet hatten, dass es nach der 14. Ausgabe keine Fortsetzung mehr geben könnte.

An diesem erfolgreichen Festival, das alle zwei Jahre die drei Spielstätten des Staatstheaters füllt und immer aufs Neue zu traumhaften Besucherbilanzen führt, wird tatsächlich nicht gerüttelt. „Dazu ist es zu wichtig“, sagt der Festivalleiter und weiß Intendant Christian Firmbach ganz auf seiner Seite. Vor allem seine Internationalität macht es für Oldenburg und die Region unverzichtbar: Zehn Compagnien aus aller Welt reisen an, um gemeinsam mit dem Oldenburger Ensemble ein dichtes Programm abzutanzen – nur mit einem einzigen Auf- und Umbautag als Pause.

Noch Restkarten erhältlich

Die 14. Internationalen Tanztage werden an diesem Freitag, 19 Uhr, im Großen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters eröffnet und dauern bis zum 19. Mai.

Elf Ballett- und Tanzcompagnien aus der ganzen Welt zeigen auf allen Bühnen ihr Können. Für die meisten Vorstellungen gibt es noch Restkarten an der Theaterkasse, unter Telefon  0441/22 25 111 oder

    www.staatstheater.de

Schlag auf Schlag

„Wir haben mehr Vorstellungen als in den Vorjahren“, bestätigt Nemitz. „Das geht Schlag auf Schlag.“ Die Kosten für das Programm beziffert er mit 180 000 bis 190 000 Euro. Mit allen Zusatzkosten wie etwa für die Übernachtungen der Tanzensembles und Techniker ergäben sich unterm Strich rund 300 000 Euro. Finanziert wird das Ganze mithilfe von Sponsoren und über die Einnahmen. Es bleibe erfahrungsgemäß aber immer ein Rest, der aus dem Etat des Staatstheaters beglichen werden müsse.

Da mehr Vorstellungen angeboten und in diesen Tagen sukzessive noch vorbestellte Kontingente frei werden, gibt es für die meisten auch noch Restkarten. Das gilt besonders für drei Termine im Großen Haus, die vergleichsweise spät anfangen und möglicherweise schwer wahrzunehmen sind: für das deutsche Ballett Dortmund am Dienstag, 14. Mai, und die französische Compagnie Jean-Claude Gallotta aus Grenoble am Donnerstag, 16. Mai, und Samstag, 18. Mai. Die eine Vorstellung beginnt um 20.45 Uhr, die anderen um 21 Uhr.

Und wer für die Compagnien „Danceworks Chicago“ aus den USA oder Dantzaz aus Spanien dennoch keine Karten ergattert, kann es noch in Bremerhaven versuchen. Dort findet parallel erstmals ein Tanzfestival statt, bei dem die beiden Ensembles ebenfalls gastieren.

In die Ferne, auf das Fremde schauen und dabei mit anderen Augen auf das Eigene blicken – so könnte man die konzeptuellen Gedanken des Festivalleiters und seine Auswahl an Compagnien wohl auf den Punkt bringen. Das trifft nicht nur für die aktuellen Tanztage zu, die die Wurzeln thematisieren, heißt es im Programmheft, „die uns gerade abhandenkommen oder schon abhanden gekommen sind“. Zum Auftakt beispielsweise erforscht an diesem Freitagabend das Alonzo King Lines Ballet aus San Francisco im Großen Haus die Macht verlorener Sprachen und lässt in der Choreografie „Figures of Speech“ Stimmen aus den entlegensten Winkeln der Welt aufeinandertreffen.

Fremde Kulturen

Auch für das Festival im Jahr 2021 hat sich Nemitz vorgenommen, auf fremde Kulturen zu schauen. Verabredungen hat er schon jetzt – „da muss man früh kommen“ – mit zwei Compagnien aus der Ferne getroffen: mit dem chinesischen Beijing Dance Theatre und dem Australian Dance Theatre.

Zuvor allerdings tanzen die Oldenburger – und zwar wortwörtlich. Unter dem Motto „Always Moving for Everyone“ bittet das Ensemble Dance Works Chicago bei freiem Eintritt am Freitag (ab 23 Uhr) zum Tanz auf die Bühne: alle Zuschauer und alle, die vorbeikommen.


Mehr Infos unter   www.ol.de/tanztage 
Regina Jerichow Redakteurin (Ltg.) / Kulturredaktion
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