Oldenburg - Dass sie offenbar für jeden Spaß zu haben ist, zeigte Schauspielerin Amanda Plummer (62) am Freitagmittag. Bei der feierlichen Enthüllung ihres Sterns auf dem Oldenburger „Walk of Fame“ im Rahmen des Filmfests legte sie sich auf Bitten der Fotografen sogar auf den Boden neben die Steinplatte, auf der nun ihr Name verewigt ist.

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Plummer, die Tochter des kanadischen Schauspielers und Oscarpreisträgers Christopher Plummer, ist jedem in der Rolle der Gangsterbraut Honey Bunny im legendären Quentin Tarantino-Klassiker „Pulp Fiction“ (1994) bekannt. Auch nach dieser ikonischen Rolle war Plummer in einer Vielzahl von Filmen zu sehen, darunter in „Gottes Heer – Die letzte Schlacht“ (1995) oder „Die Tribute von Panem – Catching Fire“ (2013).

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Sie wurde mit drei Emmys und einer Golden Globe-Nominierung geehrt. Ihre Bühnenleistung am Broadway hat ihr einen Tony Award, zwei Tony-Award-Nominierungen sowie den Outer-Critics-Circle-Award eingebracht. Sidney Lumet verglich sie mit einem jungen Marlon Brando und nannte sie eine Quelle „unbegreiflichen Talents“. Die New Yorker Kritikerin Pauline Kael sagte, nachdem sie Amanda Plummer in „Cattle Annie and Little Britches“ gesehen hatte: „Die einzige Darstellerin, von der ich je zuvor ein so aufregendes und schillernd poetisches Filmdebüt gesehen habe, war Katharine Hepburn.“

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Plummer ist die 13. prominente Persönlichkeit aus der Welt des Films seit 2007, die auf dem „Walk of Fame“ vor der OLB-Zentrale an der Gottorpstraße mit einem Stern geehrt wird. Vor ihr ausgezeichnet worden waren Keith Carradine, Moritz Bleibtreu, Nicolas Cage, Joanna Cassidy, Sean Young, Veronica Ferres, Mira Sorvino, Matthew Modine, Deborah Kara Unger, Peter Lohmeyer, Seymour Cassel und Stacy Keach.

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