OLDENBURG - Bis kommenden Sonntag läuft das Festival. An zehn Spielstätten werden rund 70 Filme gezeigt – von der Hollywood-Produktion über experimentelle Filme bis zu Tatorten. Erwartet werden bis zu 15 000 Besucher.
Noch gibt es für alle Filme und Partys Karten. Eröffnet wurde das Festival am Mittwoch mit dem Film „Wüstenblume“. Ein weiterer Höhepunkt ist die Samstags-Gala mit dem Oskar-nominierten Film „Last Stop“.
Erwartet werden Golden-Globe-Gewinnerin Sally Hawkins, die Tatort-Kommissare Dominic Raacke und Boris Aljinovic, Peter Lohmeyer, Top-Model Wanda Badwal, Hollywood-Größe Seymour Cassel und der Oscar-nominierte Regisseur Bruno Baretto. Allerdings sind am Mittwoch noch nicht alle Stars über den roten Teppich flaniert. So kommen die Berliner Kommissare Raacke und Aljinovic erst am Freitag
In den Hotels Altera, Acara und Antares.
Nach der Sonnabends-Gala im Staatstheater steigt ab 23 Uhr im Liners die VIP-Party. Dafür gibt es ein kleines Kartenkontingent im Vorverkauf. Die Partys am Donnerstag und Freitag sind nicht öffentlich. Am Sonntag findet die Preisverleihung bei der Abschlussnacht im Cinemaxx statt. Auch hierfür gibt es noch Karten.
In mehreren Cinemaxx-Sälen, CineK, Staatstheater, OLB-Kino, JVA, Lounge der Kulturetage sowie Theater Laboratorium und Exerzierhalle.
Für die JVA-Vorführungen gibt es kleine Kartenkontingente. U.a. werden „Der verlorene Sohn“ mit Katja Flint und zwei Tatorte gezeigt. Karten gibt es nur im Vorverkauf in der Kulturetage (Personalausweis nicht vergessen).
Der German Independent Award (Deutscher Preis für unabhängige Filmproduktionen) ist mit 8000 Euro dotiert. Fünf Filme gehen dafür ins Rennen. Außerdem gibt es einen Publikumspreis sowie je einen für die besten deutsch- und englischsprachigen Kurzfilme (siehe unten).
Für den besten deutschen Film sind „Must Love Death“ des Oldenburger Jungregisseurs Andreas Schaap sowie die Streifen „21:37“ von Michael Ostatkiewicz, „Liebeslied“ von Anne Hoegh Krohn, „Die Liebe der Kinder“ von Franz Müller und „Distanz“ von Thomas Sieben nominiert.
Einzelkarten kosten sieben Euro, Dauerkarten für das ganze Festival 38 Euro. Die Sonnabends-Gala im Staatstheater kostet sieben Euro Eintritt, die anschließende VIP-Party fünf Euro und der Kinobrunch am Sonntag zwölf Euro. Und beider Abschlussnacht im Cinemaxx ist man mit sieben Euro dabei.
Mehr Infos über das Filmfest unter
www.NWZonline/filmfest.de und www.filmfest-oldenburg.de
NWZ TVzeigt Ausschnitte der besten Filme und Berichte unter
