OLDENBURG - Bis Mitte Juli findet das 1. Niedersächsische Kooperationsfestival statt. Mit dabei sind viele Oldenburger Kindertagesstätten und Grundschulen, vor allem jene, die am niedersächsischen Musikalisierungsprojekt „Wir machen die Musik!“ beteiligt sind.
Das Festival bietet einen Einblick in die Kooperationen etwa mit der Musikschule und in die Vielfalt des Projekts. Den Rahmen bietet der Musikschultag des Verbandes deutscher Musikschulen mit dem Titel „Musikschule – Bildung mit Zukunft“ sowie der vom Deutschen Musikrat ausgerufene „Tag der Musik“.
Beim Projekt „Wir machen die Musik!“ ist die Musikschule der Stadt mit zahlreichen Kooperationen mit Kitas und Grundschulen landesweit eine der aktivsten. Im Rahmen des Festivals gestaltet die Musikschule zumeist die Sommerfeste der jeweiligen Einrichtungen mit.
Die Veranstaltungen: • 30. Juni, 13.30 Uhr, Kita Cloppenburger Straße, Cloppenburger Straße 73: „Offenes Singen mit den Eltern im Rahmen des Sommerfestes zum zehnjährigen Bestehen“ • 30. Juni, 14.30 Uhr, Kita Sperberweg, Sperberweg 30: „Sommerlieder zum Sommerfest“ • 7. Juli, 14.30 Uhr, Kita Kennedystraße, Kennedystraße 55: „Oldenburg heißt meine Stadt – mal sehen, was die Welt zu bieten hat“ – Eine Reise von Oldenburg in die Welt, Eltern singen mit den Kindern und Erzieherinnen und Erziehern in ihrer Herkunftssprache • 12. Juli, 17 Uhr, Grundschule Ofenerdiek, Lagerstraße 39: „Das Vierfarbenland“ – Singspiel der Musical-AG • 13. Juli, 16 Uhr, Grundschule Nadorst, Eßkamp 6: „Die Raupe Nimmersatt“ und „Cajonbau und -spiel“ • 14. und 15. Juli, jeweils 15 Uhr, Grundschule Haarentor, Schützenweg 25: „Die Haarentormusikanten“ – Aufführung des Klassenorchesters
Über das Musikalisierungsprogramm erreicht die Musikschule derzeit 700 Kinder in acht Oldenburger Kitas und 130 Kinder in zehn Grundschulen. Landesweit fördert das Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Schuljahr 2011/12 das Programm mit 1,55 Millionen Euro. Mit integrierten musikalischen Angeboten erreichen 71 Musikschulen landesweit bereits 30 000 Kita- und Schulkinder. Unabhängig von den finanziellen oder sozialen Verhältnissen der Eltern ermöglicht das Programm vielen Kindern eine kulturelle Teilhabe.
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