OLDENBURG - Einheimische und Touristen kaufen den Band. Der Isensee-Verlag hat jetzt die fünfte Auflage gedruckt.

Von Klaus Fricke

OLDENBURG - Kaum noch zu zählen sind sie, die Bücher mit Oldenburg-Bezug. Doch egal, wie groß die Masse sein mag, ein Werk überragt alle – zumindest verkaufstechnisch: Fotograf Claus Hammer hat mittlerweile 20 000 Exemplare seines Fotobandes „Oldenburg – Bilder einer Stadt“ an Einheimische und Touristen verkauft, und ein Ende ist nicht in Sicht.

„Der Klassiker unter den Stadtbildbänden“, urteilt Verleger Florian Isensee, der immer noch froh ist über sein Ja-Wort, das er dem Fotografen 1994 gegeben hat. Hammer versuchte damals (zusammen mit Günter Kühn vom Ollnborger Kring), Isensee für ein neuartiges Fotobuch-Projekt zu begeistern – und hatte Erfolg damit.

Neun Bücher mit Bildern aus der Region hat der heute 70-jährige Foto-Autodidakt Hammer seitdem im Isensee-Verlag veröffentlicht. Jedes einzelne verkaufte sich gut, keines aber wurde beim Publikum derartig populär wie das „Oldenburg“ von 2001, über das Florian Isensee schon bei der Erstveröffentlichung mutmaßte: „Da ist uns ein großer Wurf gelungen.“

Ein Wurf, der nunmehr in die fünfte – erneut aktualisierte – Auflage geht; mit gelb gepflasterter Fußgängerzone, EWE-Arena und anderen Errungenschaften Oldenburgs aus den vergangenen fünf Jahren. Die Qualität der Bilder ist allerdings gleichbleibend hoch: „Ich versuche, meine Motive vorausschauend zu planen“, sagt Claus Hammer, der als 18-Jähriger erstmals mit der Fotografie in Kontakt kam, „da muss man im Sommer auch schon mal an das spezielle Licht, an Stimmungen im Herbst oder im Winter denken. Und manchmal verhilft auch der Zufall zu einer guten Aufnahme.“