OLDENBURG - Dieterfritz Arning kennt viele Berufungen: Im richtigen Leben war er Kommandeur der Bereitschaftspolizei und Leiter der Abteilung Oldenburg der Polizei-Fachhochschule, die er mit aufbaute. „Bis heute habe ich noch viele Freunde aus diesen Jahren“, sagt er.
Bei der August-Hinrichs-Bühne spielt er nicht minder gewichtige Rollen, wie etwa den Grafen Anton Günther („Zugvögel“) oder aktuell den Deichbevollmächtigten Jewe Manners im „De Schimmelrieder“. Nicht zu vergessen ist sein mittlerweile halbes Dutzend an Romanen, von denen er einen sogar dem damaligen Papst Johannes Paul II. überreichte. An diesem Sonnabend feiert Dieterfritz Arning seinen 70. Geburtstag im Kreis seiner Familie und Freunde während eines Empfangs im „Ratskeller“.
Eher aus Spaß hatte „Difri“, wie ihn seine Freunde nennen nach seiner Pensionierung 1998 gesagt: „Jetzt schreib ich meine Memoiren.“ Das Erstlingswerk „Tidenhub“ trug autobiografische Züge. In allen Werken können sich aber auch andere Oldenburger wiederfinden.
Arning wollte immer etwas tun, „was mich und andere bewegt“, wie er sagt. Über Jahre organisierte er die Polizeischauen, so entwickelte er als Moderator die Figur des Wachtmeisters Fritze. Zu Arnings kreativen Talenten zählt überdies das Malen und Filmen.
An andere denkt er auch bei seinen häufigen Lesungen. So fördert er seit vielen Jahren mit mehreren Tausend Euro die NWZ -Weihnachtsaktion. Erfüllung bietet ihm die Familie: seine zwei Enkelkinder, Ehefrau Ursula, die mit ihm die Rollen probt.
