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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Hilfe, was schenke ich bloß zu Weihnachten?

07.12.2017

Oldenburg Acht NWZ-Redakteurinnen und Redakteure verraten uns ihre Ideen für eine schöne Bescherung. Von moderner Elektronik bis zu selbst gebastelten Aufmerksamkeiten ist alles dabei.

Aus der Region

Patrick Buck: Es muss nicht immer Pizza-Service sein. In der hiesigen Gastro-Szene hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Geben Sie ruhig mal ein paar Euro mehr aus und laden Sie den Beschenkten in ein tolles Restaurant ein.

Susanne Gloger: Immer gern Theater: Karten für einen schönen (gemeinsamen) Theaterabend machen nicht nur dem Beschenkten Vergnügen. Oldenburg hat da ja einiges zu bieten. Und Kultur bildet doch ungemein.

Thomas Husmann: Zwischenahner Aal, Ammerländer Schinken, Grünkohlpakete aus der Fleischerei – oder doch vielleicht frische gebackene Kekse aus der Bäckerei – es gibt viele Möglichkeiten, etwas Kulinarisches zu verschenken.

Jens Schönig: Jetzt schon an den nächsten Sommer denken! Ob „Oldenbora“, „Watt en Schlick“ oder watt sonst noch so läuft: Für die wichtigsten Festivals in der Gegend gibt es bereits Karten im Vorverkauf.

Karsten Röhr: Aus der Region? Aus Oldenburg! Stöbern bei Isensee und bei Werkstattfilm! Tolle neue Bücher sind dabei. Das jüngste kommt in diesen Tagen erst, in der Reihe von Michael P. Hopp.

Sabine Schicke: Wenn es hektisch ist, hilft der Blick in die Krone eines uralten Baumes. Auch die tiefen Furchen der Eichenrinde zu spüren, relativiert die Zeit. Baumpatenschaften aus dem Schlossgarten sind ein tolles Geschenk.

Marc Geschonke: Zwei Fliegen mit einer Klappe: Schenken Sie der Verwandtschaft zum Fest doch einfach die Übernachtung in einem Oldenburger Hotel! So können Sie sicher sein, nach der Bescherung Ihre Ruhe zu haben...

Oliver Schulz: Werden Sie Pate einer Moorleiche. Das kommt gut an – vor allem beim Landesmuseum Natur und Mensch. So kann man persönlich dazu beitragen, dass das kulturelle Erbe erhalten bleibt.

CD/DVD

Patrick Buck: Kennt noch jemand die Serie Scrubs? Darin hat ein Musiker zwei Auftritte, der schon Singer/Songwriter war, als man diese Gattung hier noch gar nicht kannte: Colin Hay. Großartig: sein Album „Going Somewhere“.

Susanne Gloger: Auf Tätersuche mit Agatha Christie: Da gibt es für Fans nur die BBC-Verfilmungen mit David Suchet als Hercule Poirot und Jane Hickson als Miss Marple. Beide Editionen sind auf DVD erhältlich.

Thomas Husmann: Rammstein in Paris 2017 als CD und DVD – Was gibt es für einen Hardrockfan Schöneres? Alternativ dazu: „Bach in Brazil“, ein Film für Herz und Seele über die Faszination und Kraft der Musik.

Jens Schönig: Nach 50 Jahren frisch: Das Beatles-Album „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ wurde in diesem Jahr neu abgemischt und klingt so frisch, als hätten John, Paul, George und Ringo eben das Studio verlassen.

Karsten Röhr:  Herrliche Abende für die Nachweihnachtszeit gibt es mit „Downton Abbey“ (DVD) – britische Aristokratie kurz nach der Jahrhundertwende von der menschlichen Seite (Alternative: „The Crown“).

Sabine Schicke: Lieber ins Kino: Der wunderbare Film „Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt“ läuft immer mal im Casablanca. Patrick und Gwen erzählen über ihre Reise als Tramper um die Welt: ein ganz anderer Blick.

Marc Geschonke: Von wegen! Alles neumodischer Kram. Nein, richtig schön wird’s nur mit einem originalen Hörspiel – Drei ???, klassisch auf Kassette. TKKG vielleicht. Fünf Freunde? Jan Tenner! Hexhex! Ganz egal. Kommt gut an.

Oliver Schulz: Läuft bei mir – und das seit 45 Jahren: der Plattenspieler. Damit war ich mal so was von Siebziger, und nun bin ich wieder ganz vorne. Platten kaufe ich bei Scheibenkleister und MTS.

Selbst gebastelt

Patrick Buck: Pralinen selbst herzustellen ist eine riesige Kleckerei – aber dafür fällt zwischen geschmolzener Schokolade, Marzipan und kandierten Nüssen jede Menge zum Probieren auch für den Hersteller an.

Susanne Gloger: Als Grobmotorikerin führe ich lieber was an. Passend zum Fest fabriziere ich gern Gelee aus Glühwein mit Granatapfel. Schmeckt lecker und macht – schön verpackt – auch noch was her.

Thomas Husmann:  Vogelhäuschen können selbst gebastelt ein schönes und nützliches Geschenk sein, an dem der Beschenkte zudem lange Zeit Freude haben wird. Bastelanleitungen gibt es beim Nabu, Schloßwall 15.

Jens Schönig: Ein sauberes Schraubglas, Tomaten und Peperoni aus dem Balkon-Gewächshaus, Knoblauch und exotische Gewürze ganz nach individuellem Schmerzempfinden dosiert, ergeben eine Salsa, die von Herzen brennt.

Karsten Röhr: Ein Rückblick auf die schönsten Ereignisse Motive, Bilder des vergangenen Jahres – aus der Partnerschaft, der Familie, dem Urlaub – als Fotobuch oder die Fotos bestellen, selbst einkleben (auch als Kalender) und nett betexten.

Sabine Schicke: Sorry! Bin umtrainierte Linkshänderin und habe jetzt zwei linke Hände. Da führt Basteln nur zu Enttäuschungen.

Marc Geschonke: Forstnerbohrer ist das Zauberwort. Mit diesem Teil lassen sich nämlich schöne Löcher in hübsches Treibgut bohren. Wählen Sie einen Durchmesser von 40 mm. Hier passen dann Teelichter perfekt hinein. Voila!

Oliver Schulz: Wer täglich mit dem Rad fährt, blickt im Winter in den Abgrund. Gibt es einen Platten, fummelt man das gefrorene Ventil kaum runter. Also: Den Liebsten schlauchlose Reifen montieren!

Elektronik

Patrick Buck: Es gibt kaum Nervigeres als Kopfhörerkabel, die sich unterwegs an Jackenknöpfen oder Umhängetaschen verhaken. Ein kabelloser Kopfhörer, der sich per Bluetooth mit dem Handy verbindet, ist da ein Segen.

Susanne Gloger: Bücher aus Papier sind durch nichts zu schlagen. Doch für Menschen, die viel unterwegs sind, kann es praktisch sein, wenn man auf einem eBook-Reader die Bibliothek in elektronischer Form mitführen kann.

Thomas Husmann: Sofortbildkameras sind der Renner. Sie erleben nach ihrer Blüte in den 70er Jahren eine Art Auferstehung. Der Spaß unterm Tannenbaum ist garantiert. Aber Achtung: Das Fotopapier ist relativ teuer.

Jens Schönig: Musik vom Smartphone oder Tablet aufs alte Autoradio? Schnittstellenwirrwarr ade! Eine mobile Bluetooth-Box passt immer irgendwo rein und es gibt sie auch mit sattem Klang und fetten Wumms-Bässen.

Karsten Röhr:  Auf der Höhe ist man wunderbarerweise heute wieder mit einem Plattenspieler: die sind gar nicht so teuer, die Auswahl in der Stadt ist riesig – sonst ist für die alte Lieblings-LP „Scheibenkleister“ auch erste Wahl.

Sabine Schicke:  Die elektrische Kaffeemühle macht den Kaffeegenuss zum Ereignis und passt hervorragend zum Retrolook mit den Eames-Chairs, Wer seine fair gehandelten Bohnen darin mahlt, hat vor dem Aufbrühen den puren Genuss.

Marc Geschonke: Walkman! Wer Kassetten verschenkt, muss beachten, dass Beschenkte möglicherweise keinen Abspieler besitzen. Pro-Tipp: Ebay. Die Retro-Geräte sind zwar etwas teurer, erzeugen aber wohlige Gefühle zum Fest!

Oliver Schulz: Meine unerfüllte Liebe ist ein Roboterstaubsauger. Ob er überall hinkommt und alles reinigt? Keine Ahnung! Aber ich möchte so gerne unseren Kater Mickey Karussell fahren sehen.

Buch

Patrick Buck:  Satire darf alles, vor allem aufrütteln. Ephraim Kishons Roman „Mein Kamm“, in der eine Gesellschaft die Wurzel allen Übels bei den Kahlköpfigen vermutet, ist nach 20 Jahren so aktuell wie lange nicht.

Susanne Gloger: Der Burgschauspieler Joachim Meyerhoff hat sein viertes Buch veröffentlicht – Juhu! „Die Zweisamkeit der Einzelgänger“ ist – wie die drei Vorgänger – einfach lesenswert, geistreich und amüsant.

Thomas Husmann: Geschichtliches kommt immer gut an, besonders wenn das Buch reich bebildert ist. Das gilt für die Neuerscheinung „Oldenburg – Aufbruch und Beharrung, die 1960er Jahre“ . Es ist im Buchhandel erhältlich.

Jens Schönig:  Für eine BBC-Radioserie besuchte Douglas Adams mit dem Zoologen Mark Carwardine 1990 weltweit aussterbende Tiere – „Die Letzten ihrer Art“. Seine Aufzeichnungen sind jetzt ungekürzt als Hörbuch erschienen.

Karsten Röhr: Es nützt ja alles nichts: „Asterix in Italien“ muss sein. Wer den 37. Band schon hat und ernsthafter agieren möchte, kann auch Sinnstiftendes schenken – lesbar, hilfreich, verständlich: von Elisabeth Lukas.

Sabine Schicke: Ein Roman für Mütter, Freundinnen, Schwestern, Töchter und viele mehr. Carmen Korns „Zeiten des Aufbruchs“ über die Lebenswege vier junger Frauen aus verschiedenen Milieus zwischen 1919 und 1948.

Marc Geschonke: Qualityland – so der Titel des fantastischen wie gleichsam erschreckenden Romans von Marc-Uwe Kling („Känguru-Chroniken“). Wer ohnehin schon Angst vor „Google“ hat, sollte aber die Finger davon lassen ...

Oliver Schulz: Als gäbe es nicht genug EU im Leben, haut uns Robert Menasse „Die Hauptstadt“ um die Ohren. Alles drin: Tragik, Komik, Hoffnung, Scheitern, gerade Gurken und krumme Typen.

Geht gar nicht

Patrick Buck: Selbst erstellte Gutscheine für „Einmal Wäsche machen“ klingen schön. Doch zwischen den Zeilen steht oft die Hoffnung, dass der Beschenkte das Präsent vergisst. Wer es nicht ernst meint, sollte es lassen.

Susanne Gloger:  Haushaltsgeräte und andere Apparate, die nach Arbeit schreien. Die müssen zwar auch her – aber doch nicht auf den Gabentisch!

Thomas Husmann: Jedes Jahr Parfum? Das geht überhaupt nicht, liebe Männer. Kurz vor Ladenschluss sich das Geschenk auch noch hübsch verpacken zu lassen, auch nicht. Und für Frauen: Für Schlips und Socken gilt dasselbe.

Jens Schönig: Superschnäppchen vom fernöstlichen Internethändler mit den lustigen Rechtschreibfehlern. Das nagelneue Iphone für 80 Euro wird beim Zoll ziemlich sicher den Bolzenschneider zu schmecken bekommen.

Karsten Röhr: Andersherum: Alles geht, bei dem man den Anderen beim Aussuchen bewusst vor Augen hat. Was hilft, ist, sich übers Jahr heimlich Notizen zu machen, wenn besondere Wünsche geäußert werden.

Sabine Schicke: Anleitungen zum Abnehmen: Wer Diät-Kochbücher, Gutscheine für Fitnessstudios oder Mitgliedschaften bei den Weightwatchers verschenkt, muss sich nicht wundern, wenn’s Weihnachten kracht.

Marc Geschonke: Tankstellenglück. Der cellophanierte Weingummi-Eiffelturm, ein Allyoucanbuy-Gut-schein oder das Autoscheibenklar-Sortiment bedeuten: „Eigentlich wollte ich Dir ja nix schenken, aber die gesellschaftlichen Normen...“

Oliver Schulz: Überraschungen! Wer will schon falsche Freude und peinliche Stille unterm Tannenbaum? Und wer übers Jahr nicht aufpasst, von dem will ich auch nix geschenkt haben.

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