OLDENBURG - OLDENBURG/KF - Chris Farlowe steht kurz davor, Oldenburger ehrenhalber zu werden. Kaum ein Musiker von internationalem Rang hat in den vergangenen Jahren die Hunte öfter besucht als der Brite mit der unvergleichlichen Soulstimme; einmal pro Saison ist er mindestens hier. Am 3. Mai ist es wieder so weit: Nach drei Solo-Gastspielen in Folge im „Charly’s“ kommt Farlowe als Sänger der Jazzrock-Legende Colosseum in die Kulturetage.
„Eines unserer Konzerthöhepunkte in diesem Jahr“, freut sich Andreas Holtz, Musikchef der Kulturetage über die Zusage der Briten. Schließlich waren die Musiker als Gruppe vor vier Jahren letztmals in Oldenburg, hinterließen damals ein völlig verzücktes Publikum. Ein Resultat, das auch am 3. Mai erwartet wird: Wenn Colosseums kompliziert-komplexe Gassenhauer wie „Valentyne Suite“, „Lost Angeles“ oder „Rope ladder to the moon“ erklingen, wird auch Jazzrock tanzbar.
Mit großen Konzerten ist Oldenburg in den nächsten Wochen ohnehin gut versorgt, gleich zweimal wird das Staatstheater der Schauplatz sein. Den Anfang macht dabei David Knopfler, Gründungsmitglied der englischen Topband Dire Straits. Der Engländer tritt am 23. April in Oldenburg auf und stellt hier seine aktuelle CD „Songs for the siren“ vor. Ein Album, das deutlich David Knopflers Herkunft belegt: Der Sound von Dire Straits und von Bruder Mark Knopfler ist unverkennbar.
Zwei Tage später stattet dann eine berühmte Vertreterin der amerikanischen Pop/Folk-Szene dem Staatstheater einen Besuch ab: Melanie „Ruby Tuesday“ Safka kommt, begleitet von ihrem Sohn Beau Jarred, am 25. April. Im Konzert wird die heute 60-Jährige ihre großen Hits wie „Nickel Song“ oder „What have they done to my song, Ma?“, aber auch neues Material präsentieren.
