OLDENBURG - OLDENBURG - Wenn Kinder an Krebs erkranken, dann ist es für die ganze Familie ein Schock. Das Team im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin (Elisabeth-Kinderkrankenhaus) am Klinikum bemüht sich ständig, mit umfassendem Konzept und großem Engagement, den kleinen Patienten und ihren Familien zu helfen.
Als arbeitsreich, aber auch sehr erfolgreich werten Professor Dr. Hermann Müller und die Oberärzte Dr. Reinhard Kolb sowie Dr. Lutz Löning die Arbeit im pädiatrisch-onkologischen Bereich (Kinder-Krebs-Abteilung). In ihrem Jahresbericht heben sie besonders das Engagement der Elterninitiative krebskranker Kinder hervor sowie die Förderung der José Carreras Leukämie-Stiftung und der Kinderkrebsstiftung.
Immer wieder wird durch öffentliche Veranstaltungen auch für das Anliegen der Abteilung geworben, nicht zuletzt um Unterstützung zu bekommen. So organisierte im vergangenen Mai die Oldenburgische Landschaft eine Versteigerung, bei der Minister Lutz Stratmann Kunst unter den Hammer brachte.
Auch mit der José Carreras-Stiftung steht das Haus in engem Kontakt, so dass in einer Fernseh-Gala im Dezember auch ein Oldenburger Beitrag zu sehen war. Dabei ging es um den „Verbund pädiatrische Onkologie in Weser-Ems“, der es ermöglicht, erkrankte Kinder auch zu Hause zu betreuen und ihnen so die kilometerlangen Fahrten zum Krankenhaus zu ersparen.
Besonders die Carreras-Stiftung, die Elterninitiative krebskranker Kinder und andere karitative Einrichtungen haben dafür gesorgt, dass 18 Stellen teilweise oder ganz über Drittmittel zu finanzieren waren. Dazu zählen z. B. Klinikclownin, Musik- und Kunsttherapeuten, Seelsorgerin, aber auch Krankenschwestern.
Im vergangenen Jahr wurden von der Klinik 54 neue Patienten mit Krebserkrankungen an die Universität Mainz gemeldet, wo das Deutsche Kinderkrebsregister geführt wird. Vor allen Dingen wurde Leukämie (elf Patienten) diagnostiziert.
