OLDENBURG - Auch als die Kameras abgeschaltet waren, blieb das Paar noch. Das Menü von Sven Lehnhoff kam gut an.

von sabine schicke

OLDENBURG - Von Verstimmung keine Spur: Sängerin Sarah Connor im sehr kleinen Schwarzen und ihr Mann Marc Terenzi turtelten am Montagabend im schönen Jugendstilsaal bei Schnegelsberg. Und zwar nicht nur für die Kameras. Erst um halb eins ging’s vom Kerzenlicht-Dinner in der Klinkerburg zurück nach Wildeshausen.

Für die Fernseh-Serie „Sarah & Marc in Love“ auf Pro Sieben war der 27. Geburtstag des amerikanischen Popstars (früher: Natural) am Rosen geschmückten Tisch in Szene gesetzt worden (die NWZ berichtete).

Erst vergangenen Freitag hatte die Produktionsfirma MME Klinkerburg-Küchenchef Sven Lehnhoff angerufen und nach dem Candlelight-Dinner gefragt. „Für Stars wie JLo oder andere habe ich ja schon gekocht, aber diesmal war ich für das komplette Arrangement verantwortlich“, erzählt der 25-Jährige, der u.a. in Hamburg und Kitzbühel gearbeitet hat.

Telefonieren war zunächst sein Hauptjob: etwa mit Linda Rosenkranz, die Marco Vieira kennt. Der angehende Jurist ist auch Pianist und war schon im Restaurant, als der türkisfarbene Ford Mustang am Bahnhof ankam. Vieira spielte den ganzen Abend dezente Hintergrundmusik (später auch Sarahs Hits).

Also, kein Abend wie andere: Acht Leute von der Produktionscrew mit Mikros und Kameras auf der Empore, wo Mustafa Yavuz formvollendet als Maître de Restaurant servierte und sogar „Happy birthday“ für Marc Terenzi sang.

Sven Lehnhoff allerdings musste kurzfristig seine Menüfolge ändern, als er mit den beiden sprach. „Beide wollten kein Fleisch, sondern Fisch essen. Eigentlich hatte ich ja Maibock geplant.“ Doch das war kein Problem.

Zunächst war das Paar nach dem Kir royal begeistert von der Vorspeise: Hummervariationen (u.a. vanillisierte Scheren, Sülzchen, Mousse und gebratener Hummerschwanz, dazu Zuckerschoten). Als Hauptgang ließ Küchenchef Lehnhoff gebratenen Zander servieren, den er mit Pfifferlingen und gepiercter (!) Jakobsmuschel anrichtete. Dazu gab’s ein luftiges Kartoffel-Spargel-Soufflé mit frischen Trüffeln.

Beim Dessert schmeckte Sarah Connor der gebackene, weiße Pfirsich im krossen Brickteig besser als die Balsamico-Kirschen, die für Farbe sorgten.

„Die beiden waren sehr, sehr nett“, erzählt auch Seniorchefin Ingrid Schnegelsberg, die sich kurz zu ihren berühmten Gästen an den Tisch setzte. Es gab sogar Autogramme für ihre Enkelin, die sich nun riesig freut über „From Sarah with Love“.