Oldenburg - „Witaj! Kibum trifft Polen“ lautet das Motto der 43. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse, die am Samstag, 4. November, beginnt und bis zum 14. November dauert. Der bekannte und beliebte Autor und Illustrator Janosch hat dazu die Schirmherrschaft übernommen. Janosch hat polnische Wurzeln und empfindet Oldenburg – wie er selbst sagt – als seine „zweite Heimat“.

Elf Tage lang wird sich das Kulturzentrum PFL an der Peterstraße für die erwarteten 30 000 kleinen und großen Lesefans in ein Bücherparadies mit fast 2500 Neuerscheinungen des deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchmarktes verwandeln.

Als Partnerland wird die polnische Kinder- und Jugendliteratur in den Mittelpunkt gestellt: Damit ist die Kibum einer der Höhepunkte der „Polen Begegnungen“ der Stadt. Dazu sind viele der besten polnischen Kinderbuchautoren, aber auch Illustratoren nach Oldenburg eingeladen – darunter Pawel Pawlak und Ewa Kozyra-Pawlak aus Breslau, Jozef Wilkon, Grzegorz Kasdepke und Marta Ignerska aus Warschau und Umgebung. Der polnisch-israelische Autor Uri Orlev wird aus Jerusalem anreisen.

Das Bilderbuch nimmt in Polen eine herausragende Position ein. Die Kibum würdigt dies mit der polnischen Plakatausstellung. Ein besonderes Glanzlicht ist die Ausstellung „Oh, wie schön ist… Bilderbuchkunst von Janosch“, die von einem umfassenden Veranstaltungsprogramm flankiert ist.

Die Forschungsstelle Kinder- und Jugendliteratur der Universität veranstaltet anlässlich der Kibum das dreitägige interdisziplinäre Symposium „Sprache als Herausforderung – Literatur als Ziel: Sprachsensible Zugänge zu Kinder- und Jugendliteratur“ im Uni-Bibliothekssaal.

Für den diesjährigen Kinder- und Jugendbuchpreis hat die Jury die Autoren Anne Becker (Essen), Ulrich Fasshauer (Berlin) und Julia Rabinowich (Wien) nominiert. Bekannt gegeben wird die Preisträgerin oder der Preisträger am Abend der Verleihung am Mittwoch, 8. November.

Vollständiges Programm:

Oliver Schulz
Oliver Schulz Redaktion Kultur/Medien (Ltg.)