Oldenburg - Für diesen Sonntag, 28. April, um 17 Uhr wird eingeladen zum nächsten Orgelkonzert in der Ansgari-Kirche in Eversten an der Edewechter Landstraße 23.

Seit 50 Jahren erklingt die Ansgari-Orgel aus der Orgelbauwerkstatt Alfred Führer in Konzerten und Gottesdiensten. Kirchenmusikdirektor Johannes von Hoff wird in diesem Jubiläumsjahr in einigen Veranstaltungen besonders die Orgelmusik eines wenig bekannten Romantikers vorstellen: Sigfrid Karg-Elert. Johannes von Hoff sagt: „Der Zeitgenosse Max Regers ist sehr zu Unrecht seit der Zeit des Nationalsozialismus in Vergessenheit geraten.“

Am kommenden Sonntag stehen neben Choralbearbeitungen besonders die Sonatine in a-Moll und Teile aus der zweiten sinfonischen Kanzone auf dem Programm.

Auch eines weiteren Geburtstages wird in diesem Konzert gedacht: der aus Dötlingen stammende Komponist Günter Berger wird dieses Jahr 90 Jahre alt. Von Hoff: „Etliche nationale und internationale Kompositionspreise zeugen von dem hohen künstlerischen Niveau der Kompositionen Bergers.“ Von ihm erklingt der Sakraltanz aus dem Jahr 1982 über zwei mittelalterliche Danziger Weisen.

Der Eintritt zu dem Konzert am Sonntag in der Ansgarikirche ist frei.

Ein weiteres Jubiläumskonzert in St. Ansgar folgt am Sonntag, 19. Mai. Beginn ist auch für dieses Konzert um 17 Uhr. Zu hören ist dann das Chorkonzert „Pater noster – Vater unser“ mit Werken von H. Schütz, H. Poos, P. Vasks und anderen. Mitwirkende sind Ivo Berkenbusch (Bariton) und Tammo Wilken (Orgel) und die Ansgari-Kantorei. Die Leitung hat Johannes von Hoff. Der Eintritt für dieses Konzert kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Karten gibt es nur an der Abendkasse.

Im Gemeindehaus Zietenstraße 8 pausiert zurzeit aus Krankheitsgründen zwar die Chorschule von St. Ansgar (bis zum Sommer). Die Kantorei probt hier aber donnerstags von 20 bis 22 Uhr und der Kammerchor montags von 20 bis 22 Uhr.