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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Konzert: Die Nasenflöte sorgt für gute Laune

02.03.2020

Oldenburg Traurig rein-
gehen und glücklich wieder heraus – so zumindest lautet der Plan von Pasquale Aleardi & Den Phonauten. Beim Konzert am vergangenen Freitagabend in der Oldenburger Kulturetage schien das zumindest ganz wunderbar geklappt zu haben. Wobei – das Wort Konzert trifft es nicht ganz. Denn, was das Trio lieferte, war viel mehr ein wilder Mix aus Musik, Gesang, Kabarett, Comedy und Schauspiel.

Gleich zu Beginn gab es eine Vorstellungsrunde, inklusive liebevoller und bissiger Worte untereinander. „Der
Name Pasquale Aleardi ist ja geschäftsschädigend“, stichelte sogleich Bandkollege Marc Leymann, der – warum auch immer – spöttisch die „böse Mary“ genannt wird. Das könne ja kein Mensch aussprechen. „Von der Seite ähnelt er einem Pferd!“

Der Schweizer Aleardi, vielen als Schauspieler aus der Fernseh-Krimireihe „Kommissar Dupin“ im Ersten bekannt und vor allem bei weiblichen Zuschauern äußerst beliebt, musste wohl am meisten einstecken. Auch Jörg „Spike“ Harmers klopfte freche Sprüche in Richtung des Schönlings mit griechisch-italienischen Wurzeln.

Doch auch Tontechniker Sebastian blieb von Frotzeleien nicht verschont („Freundchen, das ist deine letzte Schicht“) – kam auf die Bühne und wusste sich aber zu wehren („Das ist ein Mischpult da hinten, keine Kläranlage!“). Zwischen den Sticheleien blieb glücklicherweise viel Raum für „Anti-Depressions-Musik“, die das Trio mit Vergnügen lieferte.

Die Mischung macht’s dabei – von Themen wie der
Liebe, der Illusion in der Partnersuche, dem Leben ohne Internet, einer Hommage an James Brown oder sogar Klassiker wie Azzuro oder Griechischer Wein. Stets begegneten die drei den Themen mit Humor, sogar dem Tod.

Zwischendurch bekam die Nasenflöte immer wieder
kurze Auftritte, wobei in der hohen Kunst, sie zu spielen, niemand Pasquale Aleardi zu toppen vermochte. Was es also braucht, um gute Laune zu
bekommen? Eine Bühne, drei gute Freunde, eine Hand voller Instrumente und natürlich: eine Nasenflöte.

Tonia Hysky Redakteurin / Newsdesk
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