OLDENBURG - Ein Hauch von Afrika liegt in der Luft. Handgeschnitzte Figuren aus Tansania, geflochtene Körbe aus Ghana, Textilien aus Mozambique: Das Angebot auf dem Markt der Völker war groß.
Der zwölfte „Markt der Völker“ war dem Kontinent Afrika gewidmet. Aber auch Kunsthandwerk, Kleidung, Geschirr und mehr aus Asien, Lateinamerika und Osteuropa wurden an diesem Wochenende im Kulturzentrum PFL in der Peterstraße angeboten. Veranstaltet vom ökumenischen Zentrum und der Eine-Welt-Gruppe Wardenburg stellten zehn Organisationen und Gruppen neben Kunsthandwerk aus fremden Ländern ihre Hilfsprojekte vor.
„Fast alle auf dem Markt der Völker angebotenen Produkte sind Unikate und in Handarbeit von afrikanischen, asiatischen, lateinamerikanischen oder osteuropäischen Produzenten gefertigt“, erzählt Organisator Hilmar Froelich vom Ökumenischen Zentrum Oldenburg.
Viele Verkäufer stehen in direktem Kontakt zu den fremdländischen Produzenten. So können sie den Marktbesuchern von dem Leben und der Arbeit der Menschen berichten. „Die Mitarbeiter der Gruppen sind größtenteils ehrenamtlich tätig. Der Erlös aus dem Verkauf der Produkte kommt Hilfsprojekten, wie zum Beispiel einem Hostel für gehörlose Kinder in Nepal, zu Gute“, berichtet Organisator Hilmar Froelich.
Eine-Welt-Läden, Unicef, die Deutsch-Tansanische Freundschaftsgesellschaft – insgesamt zehn Organisationen wollten beim Besucher das Interesse für die Kultur anderer Völker wecken.
In einer Ecke informiert sich ein junger Mann über ein Hilfsprojekt in Tansania, nebenan verkauft eine ehrenamtliche Mitarbeiterin afrikanische Kerzen. Von Filzpantoffeln aus der Mongolei bis zum Kartoffelspieß aus Afrika – für Jeden war etwas dabei. Aktionen wie Origami falten oder das Konzert einer afrikanischen Musikgruppe rundeten das Programm ab.
Unterstützt wird der Markt der Völker vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit.
