OLDENBURG - Winfried Wrede inszenierte im kanadischen Citadel Theatre „Bird’s Brain“. Nun tourt er mit dem Stück „Der blaue Stuhl“ durch Japan.

Von Esther Rothstegge

OLDENBURG - Von Oldenburg in die ganze Welt: Theaterleiter und Regisseur Winfried Wrede trägt sein Konzept vom Kinder- und Jugendtheater nun auch ins kanadische Edmonton und inszeniert dort als Co- und Musikregisseur „Bird’s Brain“.

Der Kontakt entstand 2003, als Wrede sein Konzept des „Komponierten Theaters“ auf einem internationalen Regieseminar in Hannover vorstellte und dabei Kim Selody, einen kanadischen Regisseur, kennen lernte. 2005 flog der Chef des Oldenburger Theaters Wrede dann das erste Mal nach Toronto.

Drei Wochen war Wrede nun im kanadischen Edmonton, um dort nicht nur „Bird’s Brain“ („Vogelkopp“ nach Albert Wendt) zu inszenieren, sondern auch, um sein Konzept an der Universität von Alberta vorzustellen. In Workshops und Seminaren brachte er Studenten und Dozenten das „Komponierte Theater“ näher. „Ich bin sehr glücklich, dass das Prinzip dort so gut angekommen ist“, sagt Wrede. „Das war ja schon eine Feuertaufe für mich.“

Nach der Rückkehr aus Kanada hatte Wrede aber nur kurz Zeit zum Verschnaufen, inzwischen ist er schon wieder auf dem Weg nach Japan. Bis zum 22. März spielt er dort in „Der blaue Stuhl“.

Die Kanadier wird er trotzdem schon sehr bald wieder sehen. Sie wollen auch zum europäischen Theaterfestival „Klang der Zeit“ nach Oldenburg ins Theater Wrede kommen. Vier Tage lang, vom 24. bis zum 29. April, spielen dann Theatergruppen aus der Niederlande, Belgien, Serbien und Deutschland in der Theaterfabrik Rosenstraße.

Mehr Infos unter

www.theaterwrede.de