OLDENBURG - Neue Konzertsaison, neues Glück: Mit der neuen Reihe „Sturm und Klang“ will die Kulturetage vor allem jüngere Leute in die Bahnhofstraße ziehen. Mit zunächst fünf Terminen will Musikchef Andreas Holtz das Publikumsinteresse erkunden.
Das dürfte bereits zum Auftakt enorm sein: Starfish Coffee geben am 25. September (20 Uhr) in der Kulturetage ein einmaliges Comeback-Konzert. Die Oldenburger Funk- und Soulmusiker, seit drei Jahren in alle Winde verweht, verspüren Lust, in Originalbesetzung ihr heimisches Publikum noch einmal mit ihren rhythmusbetonten Songs zu begeistern.
Anschließend gibt am 5. Oktober die dänische Songschreiberin Tina Dico ihre Visitenkarte in Oldenburg ab. Die Ausnahmesängerin und -komponistin beschreibt ihre Ansicht von Pop so: „Songs schreibe ich, um herauszufinden, was in mir schlummert, wo ich im Leben hingehöre. Da ist diese Energie in mir, nie stehen bleiben zu wollen. Die Suche nach dem perfekten Song, der ein Gefühl oder einen Moment am intensivsten festhält.“
Es folgt am 26. Oktober Rap und Rock von einem der derzeit erfolgreichsten Musiker hierzulande: Dendemann macht mit seiner „Vom Vintage verweht Tour Station in der Kulturetage.
Fast schon ein alter Bekannter ist derweil Benjamin von Stuckrad-Barre. Der Autor liest am 12. November aus seinem Buch „Auch Deutsche unter den Opfern“. Zum Abschluss der neuen Serie sind osteuropäische und elektronische Beats und Sounds zu hören, wenn am 9. Dezember das Shantel & Bucovina Club Orchestra „Planet Paprika“ mit Folk- und Tanzmusik ausrufen.
Für Holtz bietet das Programm von „Sturm und Klang“ die Chance, „junge urbane Kultur hier in der Kulturetage auch in schwierigeren Zeiten regelmäßig anzubieten“. Eine Fortsetzung scheint mithin gewiss.
