OLDENBURG - Nicht nur der Rathausmarkt war gut gefüllt, als am Mittwochabend das Oldenburger Quartett „Mirrorball“ die Bühne vor der Lambertikirche betrat. Rund um das Rathaus waren die Plätze der Gastronomie voll besetzt, denn selbst von dort konnte man auch ohne Sichtkontakt den angenehm rockigen Tönen der Band lauschen.
Mirrorball war die zweite Gruppe zum Auftakt der Konzertreihe „Lokalhelden“ im Rahmen des Kultursommers. Noch bis einschließlich Sonnabend präsentieren sich lokale und regionale Bands auf dem Rathausmarkt. Dabei hoffen die Veranstalter auf gutes Wetter, so wie bei der Auftaktveranstaltung: Bis zum Ende der Veranstaltung zeigte das Thermometer Temperaturen über 20 Grad an, so dass die Wartezeiten an den Schlangen der Bierbuden auf dem Platz auch relativ lang waren.
Mirrorball begleitete die altersmäßig gut durchgemischten Besucher auf und neben dem Platz mit tiefgehendem dreistimmigen Gesang. Die auch optisch bunt zusammengewürfelte Truppe bewies einen hohen Wiedererkennungswert und zeigte eindrucksvoll, dass man für einen angenehmen und gemütlichen Konzertbesuch durchaus auch gut auf „Lokalhelden“ zurückgreifen kann.
Zuvor gab es bereits einen ebenfalls rockigen Auftritt der jungen Band „Barfuß“, deren Mitglieder größtenteils aus Nordenham kommen. Sie interpretierten Klassiker wie „Message in a bottle“ von Sting ebenso wie ihre eigenen Songs. Die Sängerin Verena Tönjes wurde von vier jungen Männern gitarrenorientiert musikalisch unterstützt.
Nach zwischenzeitiger Aufforderung durch die Bandmitglieder fanden sich dann auch einige Besucher vor der Bühne ein, die zu den rockigen Tönen tanzten, während andere im bewährten Kultursommer-Stil in Kleingruppen die Auftritte der beiden Bands als nette Hintergrundmusik für einen gemütlichen Abend mit Freunden nutzten.
