OLDENBURG - „Geheime Botschaften“ im Schloss: Unter diesem Namen wurde am Donnerstag die Museumspädagogische Ausstellung im Schloss des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte eröffnet. Mehr als 50 Schüler aus den Jahrgängen 11 und 13 der Helene-Lange-Schule präsentieren hier bis zum 11. April ihre eigenen Kunstwerke, die in Auseinandersetzung mit Gemälden des 19. und 20. Jahrhunderts aus dem Prinzenpalais entstanden sind. Der Eintritt ist frei.

Unter Berücksichtigung von Aspekten wie Wirtschaft, Technik und Soziales sind die Schüler auf Spurensuche in den Gemälden gegangen und haben eigene Kunstwerke geschaffen. „Die Schüler haben sich bemüht, hinter die glänzende Malschicht zu schauen, haben sich mit der Zeit, in der die Gemälde entstanden sind, auseinandergesetzt und die Inhalte auf ihre Realitätsaussage hin überprüft, um im nächsten Schritt selbst künstlerisch tätig zu werden. Sie haben Zeitgeschichte in ihre eigenen Kompositionen eingebaut“, sagt Doris Weiler-Streichsbier vom Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte.

Im Kunstunterricht entstanden die Werke in unterschiedlichen Techniken, wie mit Pastellkreide, Ölfarbe oder Aquarellstiften. Die Schüler fertigten Bleistiftzeichnungen, Collagen und Objekte an oder machten Fotos. Die Ausstellungskonzeption lag bei ihnen, begleitet hat sie Lehrerin Ortrud Reuter-Kaminski.

Die Ausstellungen der Helene-Lange-Schule im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte haben bereits eine lange Tradition. Die Schüler sollen durch die Auseinandersetzung mit Originalen in besonderem Maße für Kunst und Geschichte sensibilisiert werden.