Oldenburg - Von Montag bis Samstag, 16. bis 21. Dezember, veranstaltet der Kinoladen mit dem Verein Städtefreundschaft Oldenburg-Efrîn ein Festival mit kurdischem Kino.
Seit Oktober geht das türkische Militär gewaltsam gegen die Region Rojava in Nord- und Ostsyrien vor. Unter dem Motto „Kino ist solidarisch!“ werden kurdische Filme gezeigt. Vertreter des Vereins sind anwesend und können über die Situation Auskunft geben. Spenden sind willkommen, alle Einnahmen und Spenden kommen der Spendenaktion für das Avfrîn-Krankenhaus in Shehba/Nordsyrien zugute.
Gezeigt werden fünf besondere Filme kurdischer Filmemacher: Montag, 16. Dezember, 20 Uhr: „Colorless Dream“ – ein Spielfilm, der die Geschichte eines Jungen erzählt, der in der kurdischen Region der Türkei aufwächst und mit den dramatischen politischen Ereignissen dort konfrontiert wird. Dienstag, 17. Dezember, 20 Uhr: „Hêvî -Hoffnung“ – der Dokumentarfilm handelt von vier kurdischen Frauen, die sich gegen Unterdrückung und Gewalt einsetzen und auf unterschiedliche Weise Widerstand gegen Ungerechtigkeit leisten. Mittwoch, 18. Dezember, 20 Uhr: Das Leben junger kurdischer Frauen in Schweden ist das Thema des Spielfilms „Träum Weiter“. Freitag, 20. Dezember, 20 Uhr: „Haus ohne Dach“ – ein Spielfilm, der eine Odyssee dreier Geschwister durch die kurdische Region des Irak zeigt. Samstag, 21. Dezember, 20 Uhr: „Xwebûn – Selbstsein“ – eine Dokumentation über den Frauenwiderstand gegen das türkische Militär in der kurdischen Metropole Amed.
