OLDENBURG - Die Veranstaltung in der NWZ -Reihe „Begegnungen“ findet zwar erst am nächsten Donnerstag statt, aber schon jetzt ist die Lesung von Sten Nadolny am 14. Mai um 20 Uhr im Oldenburger Kulturzentrum PFL ausverkauft.

Berühmtheit erlangte Nadolny durch seinen preisgekrönten Roman „Die Entdeckung der Langsamkeit“. Das eindrucksvolle Buch wurde in alle Weltsprachen übersetzt und erzielte riesige Auflagen. Es erzählt das Leben des britischen Seeoffiziers John Franklin. Neben diesem Werk veröffentlichte Nadolny unter anderem „Netzkarte“, „Ein Gott der Frechheit“ sowie den „Ullsteinroman“ und zuletzt „Putz- und Flickstunde“.

Der 66-jährige Schriftsteller wuchs in Oberbayern auf; er studierte in München, Göttingen, Tübingen und Berlin Geschichte. 1976 promovierte er an der Freien Universität Berlin zu dem Thema Abrüstungsdiplomatie 1932/1933. Sein Großvater Rudolf Nadolny leitete 1932/1933 die deutsche Delegation auf der Genfer Abrüstungskonferenz des Völkerbunds.

In der NWZ -Reihe „Begegnungen“ lasen unter anderen schon Siegfried Lenz, Erich Loest, Ulla Hahn und Lord Dahrendorf.