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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Wie Wölfin Evita ein trauriges Ende nimmt

08.02.2018

Oldenburg /Lunestedt Auf der Suche nach Nahrung für ihre fünf Jungen streift Wölfin Evita an der Flussaue entlang. In der Zeit zuvor hatte sie Rinder und Schafe gerissen. Damit zog sie naturgemäß den Zorn der Bauern auf sich. Eines Nachts war das Letzte, was sie sah, die silbrig glänzende Waffe.

Ein trauriges Ende nimmt die Wölfin Evita in Hermann Kücks neuem Kinderbuch „Auf den Spuren unserer Tiere“. Es ist bereits sein zweites Kinderbuch: „Horch, wie die Tiere erzählen“ wurde im Jahr 2016 bereits zu einem großen Erfolg.

Die Liebe des Autors zur Natur und ihren Kreaturen spiegelt sich auf den 96 Seiten wider. Auf nachvollziehbare Weise vermittelt er seinen jungen Lesern nicht nur Kenntnisse, sondern auch das Verständnis für die Natur und die heimische Tierwelt.

Mit 16 Geschichten sowie liebevollen Zeichnungen von Heinz Glaasker will Kück, Jahrgang 1943, für den Naturschutz sensibilisieren. Aus der Sicht der Tiere schildert er, wie es ihnen geht, wenn plötzlich ein Windpark mitten in ihrem Revier entsteht, eine Autobahn gebaut werden soll oder die Insekten durch den Einsatz von Pestiziden langsam verschwinden. In seinem Buch verspricht Kück nichts weniger als „wahre Geschichten unserer heimischen Wildtiere – von Gewinnern, Verlierern und Anpassern“.

Die Wölfin ist eine der Verliererinnen der landschaftlichen Veränderungen. Einige Tiere haben dagegen Glück. So haben das braune Rehkitz Imre und sein Bruder, das schwarze Bockkitz Blacky, gelernt, sich anzupassen.

In ihrer Kindheit lebten sie wie im Paradies in einem gepflegten Moor. Dann kamen die Veränderungen: Das Vieh kam in Boxenlaufställe statt auf die Weiden, das Moor wurde drainiert und entwässert, viel Mais auf die Felder gepflanzt.

Die Wildtiere lernten im Laufe der Zeit, sich auf all diese Neuerungen einzustellen und machten sich weiter ein schönes Leben. In den Geschichten werden auch die Herausforderungen für gefiederte Lebewesen wie Seeadler, Feldhühner, Ringfasane, Stare oder Birkhühner verdeutlicht. Aber auch Tierarten wie Waschbären, Frösche, Marder oder Hasen finden Gehör. Die Leser werden zum Nachdenken angeregt, unter anderem über bauliche Veränderungen. Sie lernen viel über die Tierwelt und Landschaftsformen. Am Ende gibt es noch Tipps, wie die Leser den gefährdeten Tieren helfen können.

Hermann Kück engagiert sich seit seiner Jugend für den Umweltschutz. Er ist leidenschaftlicher Jäger und Heger. Die Bingo-Umweltstiftung unterstützt die Bücher. Darum kann Kück die 2000 gedruckten Exemplare kostenlos an Kindergärten, Schulen und andere Interessierte abgeben.

Anfragen unter: Hermann Kück Telefon  04748/10 56 oder per E-Mail unter:
hk.for.nature@web.de.


  www.forum-natur-lunekring.de 
Anna Lisa Oehlmann Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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