OLDENBURG - OLDENBURG - Ob evangelisch oder katholisch, ob Baptisten oder Methodisten – am Sonnabend, 15. Juli, gehen alle Kirchen Hand in Hand. In der erstmals ausgerichteten Langen Nacht der Kirchen sind 25 Gotteshäuser und drei Gemeindeeinrichtungen mindestens bis Mitternacht geöffnet; ein abwechslungsreiches Programm für jedermann soll für große Resonanz sorgen.
„Dass sich so viele Kirchen der verschiedenen christlichen Konfessionen an der Aktion beteiligen, ist unglaublich toll“, findet Dr. Ralph Hennings, Lamberti-Pastor und Vorsitzender der ausrichtenden Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Oldenburg. „Unser gutes ökumenisches Klima hat dazu beigetragen.“
Die Kirche als architektonisch interessantes Gebäude und die Kirche als Ort des Glaubens – die Nacht vom 15. auf den 16. Juli soll für Interessenten aller Richtungen offen stehen. Rundgänge werden deshalb ebenso angeboten wie Gebetsstationen und Ort für innere Einkehr.
Vom Erfolg der langen Kirchennacht sind die Macher überzeugt. „Wenn eine Kirche geöffnet ist, dann kommen auch Leute“, weiß Pastor Tessen von Kameke. „Darum macht es Sinn, sie einladend zu öffnen.“ Pastoralreferent Heinz-Peter Hahn weist zudem darauf hin, dass es für die einzelnen Teilnehmerkirchen kein gemeinsames verpflichtendes Thema gibt. „Jeder soll seine eigene Stärke zeigen, das Konfessionelle hintenan stellen.“
Die 28 Einrichtungen bieten am 15. Juli ab etwa 20 Uhr Gottesdienste in unterschiedlichsten Formen, Musik, Kunst, aber auch Essen, Trinken und Unterhaltung. Interessant sein dürfte auch eine Fledermauswanderung auf dem Gertrudenfriedhof (hierfür ist eine Anmeldung erforderlich) oder eine Führung bei Kerzenschein durch die Dreifaltigkeitskirche in Osternburg.
Infos zum Programm:
