Oldenburg - Muss das so laut sein? Ja! schließlich ist Kultursommer. Und zu einem Freiluftfestival gehört Musik, zum tanzen, mitsingen, gute Laune kriegen. Aber neben den 30 Konzerten bietet das einein-halbwöchige Spektakel auch Momente, in Ruhe zu genießen.

Der Tag der Museen ist eine davon. Am kommenden Sonntag bieten die Häuser der Stadt von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt ein abwechslungsreiches Programm für Familien und Singles: Das Stadtmuseum zeigt „100% Strelow – Fotografien“. Zu sehen sind die hintergründigen, oft komischen Fotografien des Oldenburger Künstlers Ennow Strehlow. Tieferen Einblick gewährt um 16 Uhr eine Führung mit Kurator Dirk Meyer.  Im Horst-Janssen-Museum dreht sich derweil alles um Farbe und Papier. In „Natur Schöpfen. Eine wachsende Ausstellung“ kann die eigene Kreativität ausgelebt werden. Mit Naturpigmenten und geschöpftem Papier dürfen Besucherinnen und Besucher die Sammlung erweitern. Insa Winklers Ausstellung mit Laborzone ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eine Führung mit Dirk Meyer findet um 11 Uhr statt. Im Edith-Russ-Haus ist die erste Soloausstellung „G for Gong“ des Videokünstlers und Theaterregisseurs Ho Tzu Hyen zu sehen. Die bildgewaltigen Multimedia-Arbeiten, die sich mit den vielseitigen Identitäten Südostasiens und der Kommunikation zwischen westlicher und östlicher Kultur beschäftigen, werden um 16 und 17 Uhr bei Führungen näher beleuchtet. Im Pulverturm ist derzeit Jantje Almstedts „Gartenparty 2.0“ ausgestellt. Von 11 bis 17 Uhr kann ein Blick auf die illustren Partygäste, Gartenzwerge, Buchsbäume und eingeweckten Gurken geworfen werden. Um 14 Uhr findet eine Führung statt, für alle, die mehr über die wundersamen Keramikwesen erfahren möchten. Im Landesmuseum Natur und Mensch können die Dauerausstellung auf drei Stockwerken entdeckt und die Sonderausstellungen erforscht werden. Um 11.15 Uhr gibt es zudem eine Führung zu dem Tierfilmer Heinz Sielmann, dessen „Expeditionen ins Tierreich“ das deutsche Fernsehen prägte. Durch die Sonderausstellung „Land – Küste – Meer“ geht es um 15 Uhr.  Im Oldenburger Computer-Museum kann geschaut, gestaunt, gespielt und programmiert werden. Außerdem gibt es ein paar Überraschungen. Für Interessierte werden um 12 und 16 Uhr Führungen angeboten, alternativ kann mit der Quiz-Rallye die Ausstellung eigenständig erschlossen werden. Historische Prunkräume, kulturgeschichtliche Sammlungen, expressionistische Werke, alte Meister europäischer Kunst und etliches mehr gibt es im Schloss, Prinzenpalais und Augusteum zu sehen.

Die Sonderausstellung „Zwischen Utopie und Anpassung“ ist nicht in dem freien Eintritt inbegriffen