OLDENBURG - Verfolgt man das Programm der Kulturetage im Februar ein wenig genauer, dann bleibt das Fazit: Die Bahnhofstraße macht im zweiten Monat des Jahres ganz in Theater, Musik ist weniger angesagt. Was der Terminplanung nicht schadet, mit Gastspielen, Kabaretttagen und vor allem eigenen Produktionen ist man gut ausgelastet.
Am Mittwoch, 4. Februar, steht dabei eine Oldenburger Premiere an: Der „Caveman“ kommt. Diese Theater-Comedy ist etwas für alle, die eine Beziehung führen, führten oder führen wollen – also für jeden. Der Amerikaner Rob Becker schrieb mit „Caveman“ das erfolgreichste Solo-Stück in der Geschichte des Broadways. Esther Schweins führte Regie, und Volker Meyer-Dabisch steht in der Kulturetage auf der Bühne.
Das Theater k setzt im Februar seine neue Produktion fort. Regisseur Mark Spitzauer hat sein Stück „Der Filmerzähler” für die Kulturetage inszeniert, Ulf Goerges und Wolfgang Bruch spielen in diesem Kinotheaterstück, das ab 13. Februar wieder im Cine k zu sehen ist.
Darin dreht sich alles um Heinz Rummel, einen der letzten Kinoerzähler. Weit und breit gibt es keine Kollegen mehr, die sein Handwerk, das Erzählen von Stummfilmen, beherrschen. In einem kleinen Programmkino kämpft Rummel einmal die Woche mit einem Stummfilm, kämpft auch mit dem jungen Filmvorführer, hadert mit der Moderne und öffnet dem Kinopublikum ungefragt sein einsames Herz. Ein komischer Abend voller Musik, Film und persönlicher Tragik ist zu erwarten.
Am 19. Februar feiert das Theater k dann eine weitere Premiere: Erstmals hebt sich der Vorhang vor „Einstein und eine Seele“. Regie führt erneut Mark Spitzauer, es spielen Franziska Vondrlik und Markus Weiß. In diesem Stück geht es um Marie Curie und Albert Einstein, die 1913 durch Engadin wandern – und sich urplötzlich per Zeitreise im Oldenburg des Jahres 2009 wiederfinden.
Infos unter www.kulturetage.de
