Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Religion Zum Geburtstag viel Kunst und Musik

Sabine Schicke

OLDENBURG - Mit einer Feierstunde am 17. Juni beginnt das umfangreiche, stark kulturell geprägte Halbjahres-Programm zum 20jährigen Bestehen der jüdischen Gemeinde in Oldenburg. Darüber informierte die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Sara-Ruth Schumann die Mitglieder des Kulturausschusses. Erwartet werden zum Auftakt im PFL auch der Präsident des Zentralrates der deutschen Juden Dr. Dieter Graumann und Prof. Michael Daxner, ehemaliger Präsident der Universität Oldenburg.

Die am 8. August 1992 gegründete Gemeinde zählte damals 34 Gläubige und hat sich nahezu verzehnfacht. Sara-Ruth Schumann ist stolz darauf, dass es als eine der wenigen jüdischen Gemeinden Deutschlands gelang, 90 Prozent Zuwanderer ohne Streit zu integrieren.

Zum Auftakt-Programm zählt auch eine Ausstellung, die die neuen Synagogen Deutschlands zeigt, nicht zuletzt, um die Vielfalt der Baukultur zu demonstrieren. Zu sehen sein werden auch hebräische und arabische Kalligraphien, um eine Brücke zu schlagen zwischen Muslimen und Juden.

Geplant ist im Juli und August eine Ausstellung mit Werken des Hamburger Künstlers Wulf Kirschner. Gezeigt werden Frottagen vom Altonaer Friedhof, aber auch vor dem PFL ein etwa zwei Meter großes, geschweißtes Buch. Um sephardische Lyrik geht es im Juli.

Ein besonderes Konzert ist für den 9. September vorgesehen: Dann werden Kantoren zu hören sein. Im Zuge der Feierlichkeiten kommt auch ein israelischer Chor nach Oldenburg.

Gemeinsam mit der Universität lädt die Gemeinde zu diversen Vorträgen in das Leo-Trepp-Lehrhaus ein. Einen Vorgeschmack gibt es bereits am 26. April ab 19.30 Uhr in der Synagoge (Wilhelmstr. 17), wenn Rabbiner Julian-Chaim Soussan über „Neo-Orthodoxie Samson Raphael Hirsch“ (1808-1888) spricht.

Die Anfänge der Gemeinde zeigt auch Ali Farschid Zahedi, der mit Filmbeiträgen an vieles aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde erinnern wird, nicht zuletzt auch an Professor Dr. r. Leo Trepp, den letzten Landesrabbiner des ehemaligen Oldenburger Landes vor dem Holocaust und Ehrenbürger der Stadt Oldenburg, der am 2. September 2010 im Alter von 97 Jahren verstorben ist.

 @  

http://www.juedischegemeinde-zu-oldenburg.de

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Haben das Demokratiefest am 11. Mai in Schortens aus Sicherheitsgründen abgesagt: die Veranstalter (von links) Detlef Kasig, Axel Homfeldt und Wolfgang Ottens.

SICHERHEITSGRÜNDE Veranstalter sagen Fest für Demokratie in Schortens ab

Jever
Da hofften sie noch auf ein buntes Familienfest (von links): die Initiatoren von „Rock durch die Mitte“ Detlef Kasig (SPD), Axel Homfeldt (CDU) und Wolfgang Ottens (Grüne).

DEMOKRATIE-FEST IN SCHORTENS ABGESAGT Initiatoren sehen Sicherheit am 11. Mai gefährdet

Jeversches Wochenblatt
Schortens
Mit der Legalisierung von Cannabis für Erwachsene wird auch Jugendlichen suggeriert, dass Kiffen in Ordnung ist.

DROGENKONSUM BEI JUGENDLICHEN Die Reifung von Hirn und Emotionen bleibt beim Kiffen auf der Strecke

Anja Biewald
Oldenburg
Die Baskets Oldenburg um Alen Pjanic (links) können in der Tabelle klettern. Vechta und Wes Iwundu fehlen noch ein Sieg im Playoff-Rennen.

ZWEI SPIELTAGE VOR ENDE DER HAUPTRUNDE Das ist für Baskets Oldenburg und Rasta Vechta noch drin

Niklas Benter
Oldenburg
Der Herr der Zahlen bei Kickers Emden: Steuerberater und Vorsitzender Hendrik Poppinga.

WEGWEISENDE VERSAMMLUNG Wichtiges Zukunfts-Votum bei Kickers Emden – Mitglieder kommen Ende Mai zusammen

Lars Möller
Emden