OLDENBURG - Einer guten Tradition folgend beginnt das kulturelle Jahr in Oldenburg unter anderem – mit Lachen. Zum 16. Mal finden vom 14. Januar bis 17. Februar in der Kulturetage und im „Unikum“ die Oldenburger Kabarett-Tage statt. Das Motto „Der Klügere zählt nach“ lässt einiges erwarten.
Die erste Abrechnung des Festivals hat indes einen Nachteil – sie ist ausverkauft. Der Auftritt von Volker Pispers am 14. Januar in der Kulturetage gibt der Reihe aber zumindest starken Schub.
Davon könnte die Dresdnerin Anna Maria Scholz alias Annamateur profitieren, die am 15. Januar zusammen mit ihrer virtuosen Begleitband Außensaiter in die Kulturetage kommt. Ihre Lieder werden beschrieben als „musitralisch“, also als Mischung mehrerer Kunstformen.
Am 17. Januar tritt dann mit Reiner Kröhnert ein guter Bekannter der Kabarett-Szene im „Unikum“ am Uhlhornsweg auf. Kröhnert rechnet in „Das Jesus Comeback“ mit den politischen Wahrheitsverkündern von heute ab.
Weiter geht es am 27. Januar erneut im „Unikum“ mit den Hengstmann-Brüdern: Sebastian und Tobias kämpfen in ihrem Programm „Einfall für zwei“ gegen Kabarettverdrossenheit an – mit Recht: Die Magdeburger entstammen einer Familie, in der schon Vater und Großvater Satire gemacht haben.
Fortgesetzt werden die Kabarett-Tage am 28. Januar in der Kulturetage mit Herrchens Frauchen. Zum 25-jährigen Bestehen des Duos tragen Lisa Politt und Gunter Schmidt mit „War was?!“ neue Nummern vor, die die Schärfe des vergangenen Stücks aber bewahren.
25 Jahre auf der Bühne steht ebenfalls Willy Astor. Der Kabarettist feiert dieses Jubiläum am 3. Februar in der Kulturetage mit dem Programm „Tonjuwelen“. Daran schließt sich am 4. Februar in der Kulturetage der Auftritt des Polit-Kabarettisten Alfred Dorfer mit seinem Resümee „Bis jetzt“ an. Es folgt am 9. Februar im „Unikum“ Wolfgang Nitschke mit bitterböser Satire in „Respekt“, und zum Abschluss bittet Martin Buchholz am 17. Februar im „Unikum“ um „Missverstehen Sie mich bitte richtig“.
