OLDENBURG - Ganz unter dem Motto „Undugu – Freundschaft“ steht am Sonnabend, 21. August, die Graf-Anton-Günther-Schule in der Schleusenstraße 4. Denn dort findet ab 11 Uhr der 2. Oldenburger Afrikatag statt.

Dabei steht aber nicht ein Blick in das Land im Vordergrund: „Dieser Tag soll eher eine Möglichkeit für Initiativen und Projektgruppen sein, ihre Arbeit vorzustellen“, erzählt Lehrerin Susanne Menge. Damit sind die rund 20 Mitglieder des Arbeitskreises Oldenburg für Afrika (Olaf) gemeint, die den Tag auch veranstalten.

Zur Einstimmung gibt es um 11 Uhr eine kleine Eröffnungsfeier, an der auch Landrat Frank Eger, Schulleiter Wolfgang Schoedel sowie der Bundestagsabgeordnete und Schirmherr des Afrikatages, Thilo Hoppe, teilnehmen werden. Danach kann man sich bei verschiedenen Ausstellungen über Projekte und Partnerschaften wie der „Norddeutschen Mission Bremen“, „Schulen für Afrika“ sowie „Migranten Bürger Hier“ informieren.

Aber nicht nur mit Informationsständen präsentieren sich die verschiedenen Initiativen. Die Deutsch-Tansanische Freundschaftsgesellschaft, das Neue Gymnasium (NGO) sowie die Akademie der Evangelisch Lutherischen Kirche setzen auf bewegte Bilder und zeigen Filme über ihre Arbeit.

Neben Filmen und Infoständen wird es auch verschiedene Vorträge geben. Dort berichtet unter anderem die Ärztin Irina Herren über ihren letzten Einsatz in Nigeria. Bei einem Gespräch zwischen Thilo Hoppe und Ro Alognon vom Ökumenischen Zentrum Oldenburg wird außerdem die Entwicklungshilfe der Bundesrepublik aus der Sicht eine Europäers und eines Afrikaners diskutiert.

Neben dem geballten Informationspaket ist am Afrikatag auch für ein umfangreiches Rahmenprogramm gesorgt. Bei einem Afrikaquiz können Besucher ihr Wissen über den Kontinent unter Beweis stellen. Außerdem wird ab 15 Uhr das Theaterstück „Undercover“ aufgeführt. Für das richtige afrikanische Flair sorgt das Chorkonzert des Vereins „Integration“ und die Combo der Schule.

Als Abschluss wird das Musical „Der lange Weg zum Glück“ aufgeführt. Der Vorhang hebt sich um 19.30 Uhr. Den ganzen Tag über werden außerdem afrikanische Speisen und Getränke angeboten.

„Wir hoffen, dass wir durch die Veranstaltung etwas afrikanisches Lebensgefühl vermitteln können und mehr Menschen dazu bringen, sich zu öffnen und zu engagieren“, sagt Uwe Fischer von der Evangelischen Akademie. Zudem erhoffen sich die Veranstalter dieselbe positive Resonanz wie beim 1. Afrikatag, der vor zwei Jahren am Neuen Gymnasium stattfand.