OLDENBURG - Der Seemannschor trat in Bad Zwischenahn auf. Das „Litfaß“ spendete das Trinkgeld eines Monats, und Flötenteichschüler gingen auf den Flohmarkt.
von sabine schicke
OLDENBURG - Noch immer engagieren sich Oldenburger für die Flutopfer in Südostasien. Theater und Chöre organisieren Auftritte, Kneipen stellen Spendendosen auf, und so hilft Euro für Euro den Menschen, die alles bei dem Seebeben verloren haben.Zwei Benefizveranstaltungen organisierte Pavel Möller-Lück vom Theater Laboratorium. Die Einnahmen der Vorstellungen von „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ wurden ergänzt durch Spenden. Insgesamt kamen so bei den Aufführungen des Marionettentheaters an der Wilhelmstraße 3000 Euro zusammen, die Pavel Möller-Lück jetzt im Pressehaus überreichte.
Den ganzen Januar über wurde in der Kneipe „Litfaß“ für die NWZ -Spendenaktion gesammelt: Die Bedienungen verzichteten auf Trinkgeld, während des Jubiläums-Pasta-Büfetts wurde gesammelt, und so kamen 431,16 Euro zusammen, die jetzt dem Spendenkonto zugute kommen.
Der Seemannschor Oldenburg organisierte ein Konzert in der Bad Zwischenahner Wandelhalle. Auf dem Programm standen Shantys, Seemannslieder und südamerikanische Weisen, für die der Chor von den 66 Zuhörern viel Beifall bekam. Das Eintrittsgeld kommt ebenso den Flutopfern zugute wie Spenden, die während des Konzerts noch gegeben wurden. 381 Euro überweist der Seemannschor der NWZ -Flutopferhilfe.
Auch die Klasse 9a der Realschule Am Flötenteich engagierte sich für die Flutopfer-Hilfsaktion. Sie organisierten einen Stand auf dem Flohmarkt in der Weser-Ems-Halle. Außerdem engagierte sich eine Schülerin als Babysitterin. Alle Schüler waren sich zuvor einig, dass man nicht nur Geld sammeln, sondern auch persönlichen Einsatz zeigen wollte. Auch die Eltern halfen mit. „Am Ende hatten alle ein gutes Gefühl, auch etwas für die Flutopfer getan zu haben“, schreibt Klassenlehrerin Astrid Folkerts.
