OLDENBURG/SPIEKEROOG - Geisteswissenschaftlicher Austausch beim Strandspaziergang: Die „Spiekerooger Klimagespräche“ im vergangenen Herbst waren ein großer Erfolg. Die Ergebnisse der Debatten zum gesellschaftlichen Umgang mit dem Klimawandel gibt es jetzt auch schwarz auf weiß: Am Mittwoch ist eine Dokumentation der Gespräche im Deutschen Buchverlag Oldenburg zum Preis von 28 Euro erschienen.

Das Forum soll nun zur festen Institution werden. Initiator Prof. Dr. Reinhard Pfriem, Vorsitzender von Centos, Zentrum für wirtschaftswissenschaftliche Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung der Universität Oldenburg, hat für kommenden November wieder rund 30 Wissenschaftler der Sozial-, Geistes- und Kulturwissenschaften aus ganz Deutschland ins Künstlerhaus der Nordseeinsel Spiekeroog eingeladen.

Die „Spiekerooger Klimagespräche“ sind ein bewusster Vorstoß, den Klimawandel unter geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkten zu diskutieren. „Klimawandel erfordert Kulturwandel“ lautete der Titel der Tagung im vergangenen Jahr. In diesem Herbst sollen die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesellschaft anhand der Fragestellung „Wie viel Glück ist möglich?“ diskutiert werden.

„Mit den Klimagesprächen ist es gelungen, wichtige Themenfelder für die Bewältigung des Klimawandels zu identifizieren“, so Reinhard Pfriem am Mittwoch.

Ziel der Gespräche sei es auch, Netzwerke zu bilden und über die Veranstaltung hinaus neue Ideen und Projekte zur Thematik zu entwickeln. Das Forum soll dabei als Plattform dienen.

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