Oldenburg - Die Rückkehr des Oldenburgischen Staatstheaters nach der Corona-Zwangspause hat dem ersten Anschein nach gut funktioniert. Das Regiekonzept hat die bestehenden Abstandsregelungen geschickt integriert.

Daher hat sich das Staatstheater im engen Austausch mit dem Oldenburger Gesundheitsamt und dem Landesministerium für Wissenschaft und Kultur in eine Vorreiterrolle begeben und startet mit einem Pilotprojekt. Generalintendant Christian Firmbach sieht sich hier in der Pflicht, als großer Landesbetrieb Vorreiter zu sein.

Zum Probenstart der Produktion „Don Pasquale“ hatten sich alle Beteiligten freiwillig in eine feste Gruppe begeben, um unter Normalbedingungen proben zu können. Das 12-köpfige künstlerische Team (Sängerinnen, Sängern und Regieteam) nahm freiwillig am Projekt teil und verordnete sich unter strengsten Hygienemaßnahmen selbst eine Art Proben-Quarantäne.

Zu den Maßnahmen gehören regelmäßiges Fiebermessen vor der Probe, regelmäßiges Lüften der Probenräume und seit Beginn der neuen Spielzeit CO 2 -Messungen, wöchentliche Corona-Tests aller Beteiligten, Führen eines (geheimen) Kontaktprotokolls und Reduktion aller Außenkontakte auf ein Minimum.