OLDENBURG - Der Horst-Janssen-Platz nimmt Gestalt an. Eröffnet wird er am kommenden Donnerstag um 16 Uhr. Damit steht ein großes Projekt der Freunde und Förderer des Horst-Janssen-Museums, die das auch finanziert haben, vor dem Abschluss.

Offiziell heißt der kleine Platz rechts vor dem Horst-Janssen-Museum bereits seit 2010 so. Um den Platz wahrnehmbarer zu machen, hat der Verein den Fachbereich Architektur der Jade Hochschule um einen studentischen Wettbewerb gebeten. Die Siegerentwürfe werden zurzeit umgesetzt. Henning Struve spielt als Platz-Graffiti hier mit einem Aphorismus von Lichtenberg (der von Janssen sehr geschätzt wurde): „Man muss etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen.“ Christine Idselis hat den Satz in Metallbuchstaben ausarbeiten lassen, die nachts leuchten werden. Michael Kroos, der Vorsitzende des Vereins, freut sich auf die neue Gestaltung. Und er weist auf die gewollte Vergänglichkeit des Graffitis hin: „Die Farbe soll längstens zwei Jahre halten. In dieser Zeit wünschen wir uns positive Ergebnisse für die bauliche Weiterentwicklung des Museums.“

Karsten Röhr
Karsten Röhr Redaktion Oldenburg